Schwetzingen

Video-Clip Cris Cosmo veröffentlicht Motivationssong auf Youtube / „Beweg Deinen Body“ entsteht in Kooperation mit Pfitzenmeier

Baby, lass die Bestie raus

Archivartikel

„Hammer, man hat sofort Lust, ins Gym zu gehen! Das wird mein neuer Sporty Song!“ – „Echt guter Song! Könnte ein Ohrwurm werden.“ Diese Reaktionen sind nach der Veröffentlichung des Videos zu „Beweg Deinen Body“ am Mittwoch auf dem Internetkanal Youtube zu lesen. Cris Cosmo hat das Lied mit Alex Teschauer aka Candyface produziert – in Kooperation mit den Pfitzenmeier Resorts und Clubs, die damit eine Kampagne untermalt haben.

Für Sport- und Bewegungsfan Cris Cosmo war es schon lange ein Anliegen, einen Motivationssong herauszubringen, erzählt der in der Region beliebte Musiker während eines Telefonats mit der Redaktion am Mittwoch, als er auf dem Weg ins Fitnessstudio ist: „Ich finde es klasse, wenn ich Menschen mit meiner Musik pu-shen kann.“ Und „Beweg Deinen Body“ ist auf jeden Fall ein Titel, der dieses Potenzial hat. „Du warst schon zu lange low – gib deinem Körper, was er braucht – gib ihm Kraft und Cardio – Baby, lass die Bestie raus“, treffender können die Textzeilen zu den mitreißenden Rhythmen nicht sein, gerade nach dem Lockdown der vergangenen Wochen mit all seinen Konsequenzen, die auch Cris Cosmo zu spüren bekommt, wie er erzählt. Ihm kam jedoch die Idee zu Blitzsongs – Menschen nennen ihn Worte und er bastelt daraus ein Lied. Das kommt an. Er erfindet sich dabei immer wieder neu – nicht nur im Text, sondern auch im Arrangement und Sound. Gerade, verrät, schreibt er ein Lied für eine Kundin, die damit ihrem Liebsten einen Heiratsantrag machen möchte. Auch Unternehmen nutzen das Angebot.

Die Kooperation mit Pfitzenmeier kam allerdings schon im vergangenen Jahr ins Rollen, sagt Cris Cosmo, der zuletzt bei einem Streaming-Konzert in der Wollfabrik in Schwetzingen war (wir berichteten) und bei Auto-Open-Air-Festivals auf der Bühne stand. „Ich bin im Juli 2019 beim Marketingpreis im Rokokotheater aufgetreten. Da war auch das Pfitzenmeier-Team vertreten, Werner Pfitzenmeier hat ja den Preis für sein Lebenswerk bekommen. Dort kamen wir ins Gespräch.“ Werner Pfitzenmeier – ein Mann, bei dem noch Wort und Handschlag zählen – bot ihn eine Zusammenarbeit an. Damals war noch nicht klar, wohin es gehen könnte. Werner Pfitzenmeier wurde schließlich zu seinem 60. Geburtstag im November mit dem Lied überrascht.

Von Studentin bis Rentner

Auch zur Eröffnung des neuen Studios am Mannheimer Airport im Dezember vergangenen Jahres trat Cris Cosmo auf – mit Tänzerinnen und Tänzern. „Da ging für mich ein Traum in Erfüllung“, verrät er und bezieht sich dabei auch auf das nun veröffentlichte Video. „Ich wollte schon immer mal mit Tänzern eine Choreographie auf die Bühne bringen. Bei Auftritten fehlt dabei leider oft das Budget“, erläutert er die Problematik.

In dem Video, in dem durch schnelle Schnittsequenzen das flotte Tempo des Songs untermauert wird, sieht man Cris Cosmo mit hübschen Mädels und fitten Herren eine Art modernen Line Dance aufs Parkett legen. Dabei wurde er von Oliver Radig beraten. Radig ist Choreograph und international tätig. Er hat schon den Back-street Boys angesagte Schrittfolgen beigebracht. Bei Pfitzenmeier gibt er Kurse und war auch in der Fitness-Serie, die diese Zeitung im April und Mai mit insgesamt 30 Teilen samt Videos veröffentlicht hat, mit dabei.

„Du bist nicht zum Sitzen gemacht – Sitzen ist das neue Rauchen – was hat dich zuletzt ins Schwitzen gebracht – mach Feierabend gönn’ dir ne Pause“ – und zwar mit Sport. Dazu fordert Cris Cosmo singend auf, dazu wirbeln die Pfitzenmeier Cheerdancers/CA Dancers. Alle tragen Kleidung, die unter den Begriff Retro fallen dürfte und an die Anfänge der Fitness- und Aerobic-Bewegung in den 1970er Jahren erinnert. US-Star Jane Fonda, die in den 1980er Jahren in Leggins und Bodys für den Körperkult stand, lässt grüßen. Das war, erzählt Cris Cosmo, auch die Idee dahinter: die Geschichte der Fitnessbewegung aufzugreifen, für die letztlich Werner Pfitzenmeier hierzulande steht. Das Video erzählt die Geschichte einer Studentin (Maxime Rath), eines Mannes im besten Alter (Alex Bühler), einer Bürofrau (Susi Steiger) und eines Rentners (Helmut Kieslich), die allesamt in Bewegung kommen – jeder auf seine Art und jeder, so gut er kann. Eine wichtige Botschaft: Bewegung tut jedem gut.

„Wir haben zwei Nächte gedreht. Immer dann, wenn der Club geschlossen wurde, haben wir losgelegt“, erzählt Cris Cosmo von den Filmaufnahmen im Pfitzenmeier-Studio am Airport in Mannheim. Dabei wurden auch Mitarbeiter der Unternehmensgruppe in Szene gesetzt. Rolf Boguslawski, der Abteilungsleiter für Grafik, Medien und Kommunikation bei Pfitzenmeier, zum Beispiel fungiert als Hochschullehrer. Bei den Darstellern sind zudem Baseballer der Tornados Mannheim vertreten und Aktive des Sportclubs SC Neuenheim. Natürlich fehlt auch die Band nicht: Michl Fischer, Matthias Orgler und Umbo Umschaden unterstützen Cris Cosmo an den Instrumenten.

„Namasté“ – wer’s ruhiger mag

„Pfitzenmeier war ja schon immer gut für außergewöhnliche Dinge, das Projekt und das daraus erstandene Ergebnis haben Spaß gemacht und so haben Pfitzenmeier und die Mitglieder nun eine eigene Fitnesshymne und ein dazugehöriges Musikvideo, welches Spaß macht und hoffentlich viele auf die richtigen Gedanken bringt und zum Sportmachen motiviert“, ist aus dem Hause Pfitzenmeier zu hören. Diesen Wunsch teilt auch Cris Cosmo: „Ich würde mich freuen, wenn die Leute das Lied beim Sporttreiben hören.“ Die gute Laune stellt sich bei dem Sound selbst ein.

Übrigens: Wer’s ruhiger mag, der kann sich Cris Cosmos „Namasté“-Song anhören – mit Yoga-Clip auf seiner Internetseite (www.criscosmo.com). Denn der Musiker selbst macht alles Mögliche, um fit zu bleiben – er stemmt Langhanteln, schwitzt beim Zumba und entspannt bei Yoga. Wenn das nicht der beste Botschafter für so ein Lied ist!

Info: Das Video gibt’s hier.

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