Schwetzingen

SPD-Fraktion Sozialdemokraten fordern Umgestaltung der Verkehrssituation in der Nordstadt

Barrierefreie Haltestelle am Einkaufsmarkt

Archivartikel

„Als Ergebnis der SPD-Bürgergespräche fordern wir von der Verwaltung eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung der verkehrlichen Situation in der Schwetzinger Nordstadt“, so Fraktionsvorsitzender Robin Pitsch in einer Stellungnahme der SPD-Fraktion. Ganz konkret gehe es um folgende Punkte: Die Radwegesituation müsse an neuralgischen Verkehrsstellen überprüft und die Bushaltestelle am Verbrauchermarkt solle barrierefrei ausgebaut werden.

Die SPD schlägt in ihrer Pressemitteilung einen Rückbau des Blumenfeldes Ecke Walter-Rathenau-Straße/Friedrich Ebert Straße vor, um eine Öffnung der Nordstadt zu erreichen. Die Öffnung der Notausfahrt Ostpreußen-Ring auf die Friedrichsfelder Landstraße solle in einem Bürgerbeteiligungsprozess entwickelt werden. „Wir wollen die Ergebnisse der vielen Gespräche in der Nordstadt unter dem Thema ,Wo drückt der Schuh’ in einen Antrag an die Verwaltung gießen“, so Stadträtin Monika Maier-Kuhn. Ebenso sei die Beschilderung der Radwege in der Nordstadt sehr unübersichtlich, in Teilen auch durch Bäume und Straßenmarkierungen verdeckt. Dadurch würden viele Radfahrer den Gehweg nutzen.

Nutzung wäre leichter

Die Bushaltestelle vor dem Verbrauchermarkt müsse zwingend umgebaut werden, so Maier-Kuhn. „Da zunehmend ältere Menschen auch in der Nordstadt wohnen und schon zum Teil mit Rollatoren sich bewegen, ist der barrierefreie Ausbau nötig.“ Ein barrierefreier Ausbau der Haltestelle wäre an dieser Stelle zu überprüfen, da die Haltestelle auch von Kindern genutzt wird, die die Kurt-Waibel-Förderschule besuchen. Die Nutzung wäre dann auch leichter für Menschen, die die Comenius-Schule besuchen.

„Die Überprüfung auf beidseitige Öffnung der Straße und den Rückbau der Grünfläche ist generell ein politisches Thema, das sowohl die SPD, die Schwetzinger Freien Wähler als auch die CDU bewegt. Die Bürger sind hier unterschiedlicher Auffassung, daher sollte man sich offen der Situation stellen und unabhängig eine Betrachtung vornehmen lassen, gerne begleitet mit einem Bürgerbeteiligungsverfahren. Dies schafft Transparenz in der Diskussion“, so die SPD-Stadträtin Monika Maier-Kuhn weiter in ihrer Ausführung. Eine einzige Zu- und Abfahrt durch ein so großes Wohngebiet sei nicht mehr zeitgemäß, schreiben die Sozialdemokraten in ihrer Mitteilung.

„Der SPD vor Ort ist es wichtig, Menschen zu treffen, ihnen zuzuhören und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Nur so ist es möglich, die Diskussionen im Gemeinderat so zu führen, dass man weiß, wofür man sich einsetzt. Dabei geht es natürlich nicht darum, allen alles Recht machen zu wollen. Wohl aber, Kompromisse zu finden, die möglichst vielen gerecht werden“, so Simon Abraham, SPD-Stadtratsfraktion abschließend. zg

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