Schwetzingen

Hospizgemeinschaft Neues Angebot für Ausbildung

Begleiter für den letzten Weg werden

Archivartikel

Seit 1996 begleitet die Hospizgemeinschaft in Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt sterbende Menschen und ihre Angehörigen auf ehrenamtlicher Basis. Sie konnte bisher in vielen hundert Fällen Berater und Begleiter in schwierigen Zeiten sein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Derzeit zählt die Regionalgruppe Schwetzingen über 160 Mitglieder, von denen 29 für die aktive Arbeit ausgebildet sind. Dieser Kreis soll erweitert werden, um der steigenden Nachfrage nach Begleitung und Beratung gerecht werden zu können. Deshalb wird im nächsten Jahr eine qualifizierte Vorbereitung angeboten, die auf dem Curriculum für Hospizbegleiter der IGSL – Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand basiert und bundesweit anerkannt wird.

Am Anfang steht ein Einführungsseminar vom 1. bis 3. Februar 2019, an welchem alle teilnehmen können, die sich mit ihren eigenen Erfahrungen, Wünschen und Ängsten zum Thema Sterben und Tod auseinandersetzen möchten, auch wenn eine aktive Mitarbeit als Hospizbegleiter nicht geplant ist. Die Teilnahme an diesem Seminar ist Voraussetzung, aber keine Verpflichtung zur Anmeldung an der eigentlichen Qualifizierung als Hospizbegleiter.

Infoabend am 7. November

Anschließend finden drei Wochenendseminare (22. bis 24. Februar, 5. bis 7. April und 3. bis 5. Mai), ein Übungsvormittag, zwei Vorträge und ein Praktikum von 45 Stunden bei einem Pflegedienst/Sozialstation, in einem Pflegeheim und/oder einem stationären Hospiz statt.

Wer sich grundsätzlich über Art und Umfang der ehrenamtlichen Arbeit als Hospizbegleiter informieren möchte, ist zu dem Informationsabend eingeladen, der am Mittwoch, 7. November, um 19 Uhr im Untergeschoss des GRN-Seniorenzentrums stattfinden wird. zg

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