Schwetzingen

SPD-Senioren-AG 60 plus An altersgerechte Wohnungen denken / Zu viele Ampeln moniert / „Park-and-Ride“-Parkplatz wünschenswert

„Bei Mietpreisgestaltung ist die Stadt mit gefordert“

Das Kommunalwahlprogramm der städtischen SPD war Thema der Sitzung der Senioren 60 plus. Robin Pitsch, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rathaus, hatte die Einladung der Arbeitsgemeinschaft gern angenommen und stellte das SPD- Wahlprogramm 2019 zur Diskussion. Die darin enthaltenen Themen „Bezahlbares Wohnen“, „Ausbau von Bildung und Betreuung“ und „Mobiles Schwetzingen“ fanden besonderes Interesse und führten zu lebhafter Diskussion, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

Wie schwierig es sei, in Schwetzingen eine günstige Wohnung zu bekommen, ist hinlänglich bekannt. Wie zu hören war, sei die Stadt bemüht, bei Neubauprojekten zum Beispiel am Alten Messplatz oder auf dem Pfaudlergelände Wohnungen erstellen zu lassen, die auch mit „normalem“ Geldbeutel noch bezahlbar wären.

„Bei der Mietpreisgestaltung ist die Stadt in besonderem Maße gefordert und hier sind kommunale Investitionen erforderlich“, machte Robin Pitsch deutlich. Wolfgang Netzer konnte nicht verstehen, warum das Projekt „Studentenwohnheim“ am Schwarzen Weg einfach eingeschlafen sei, wo doch der Bedarf an studentischem Wohnen als notwendig erkannt wurde. Als ebenso dringlich bei künftiger Planung ist die Forderung der SPD nach bezahlbaren altersgerechten Wohnungen; Dies war die einhellige Meinung der SPD-Arbeitsgemeinschaft.

Das Kommunalwahlprogramm der SPD enthält weiterhin die Forderung nach kostenloser Kinderbetreuung durch Gelder von der Landesregierung. „Hier versagt das Land auf ganzem Gebiet“, so die Stimmung in der SPD. Die Einrichtung einer gebundenen Ganztagsgrundschule steht weiterhin auf der Liste der kommunalen SPD, da die bisherige Kinderbetreuung für Schulkinder unbefriedigend sei, da keine pädagogische Betreuung erfolgt.

Zum Punkt „Mobiles Schwetzingen“ gab es reichlich Gesprächsstoff. Kurt Jäger unterstützte die SPD-Forderung, den Verkehr flüssiger zu machen „Wir haben viel zu viel Ampeln“, machte er deutlich und trat für die wiederholte Forderung ein, das Rondell ampelfrei zu machen und „endlich sollte auch der Turnerkreisel geöffnet werden“. Dass Schwetzingen zeitweise im Verkehr ersticke, hatte sich kürzlich beim verkaufsoffenen Sonntag mit Energie-Messe gezeigt; hier wäre die Einrichtung eines „Park-and-Ride“-Parkplatzes außerhalb der Stadt angebracht gewesen. Der Ausbau und Neubau von Radschnellwegen nach Heidelberg, Speyer und Friedrichsfeld gehört ebenso zu den SPD-Forderungen wie die Einrichtung eines stadtweiten Radwegenetzes, wohl wissend, dass der Autoverkehr dadurch zusätzlich eingeschränkt wird. Ernst Klopfer erinnerte daran, dass der S-Bahn-Anschluss im Hirschacker nicht vergessen werden sollte und drängte auf eine Verbesserung des ÖPNV-Systems.

Wer mehr über das Kommunalwahlprogramm erfahren möchte, dem sei empfohlen, die SPD-Info-stände aufzusuchen. wm/zg

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