Schwetzingen

Hebel-Gymnasium Pastor berichtet von seiner Bildungsarbeit

Besuch aus Uganda

Archivartikel

In die Schule gehen zu können – das ist in Uganda nicht selbstverständlich. Im Rahmen seiner christlichen Arbeit hat Pastor Frank Tibagendeka eine Grundschule sowie eine weiterführende Schule gegründet, damit möglichst viele bedürftige Kinder in Uganda die Schule besuchen können. Durch die erworbene Bildung werden sie befähigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und einen Beruf zu ergreifen. Mithilfe ihres eigenen Einkommens können die Menschen dann für sich und ihre Familie sorgen. Pfarrerin und Religionslehrerin Silke Schnepf lud den gerade in Deutschland weilenden Tibagendeka nun ein, ihren evangelischen Religionsunterricht am Hebel-Gymnasium zu besuchen.

Er informierte mit einem kurzen Film über die Situation der Menschen in dem ostafrikanischen Binnenstaat. Im Anschluss daran konnten die Schüler Fragen stellen: Über den christlichen Glauben in seiner Gemeinde, über die Bedingungen des Lernens und Lebens in seinen zwei Schulen, über sein eigenes Aufwachsen, über das landschaftlich reizvolle Land Uganda mit seinen Nationalparks.

Pastor Tibagendeka erzählte anschaulich und liebenswürdig „aus dem wirklichen Leben“ eines in Uganda aufgewachsenen Pastors. Der Wert der Bildung, die in Deutschland für jeden jungen Menschen zur Verfügung gestellt wird, gewinnt aus diesem Blickwinkel immens, weil kostenlose Bildung nicht zugänglich ist. bs/zg

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