Schwetzingen

Bio-Leben für Bio-Fleisch

Archivartikel

Elske Ebeling-Saeger ärgert sich über Parkchaos vor Stammmetzgerei

Es ist ein Grund zur Freude, einen Biometzger in der Oststadt zu haben – hat er ja seinen Laden fast vor meiner Haustür. Wenn ich also „Gelüste“ auf ein gutes Stück Fleisch habe, muss ich nicht weit gehen und kaufe dort gerne ein. Und ich bin nicht die einzige, die die Qualität der Produkte bei Familie Gieße zu schätzen weiß. Zum Glück! Allerdings hat das Ganze auch noch eine andere Seite – was das Parken der Autos dort um die Mittagszeit – insbesondere an Samstagen – anbelangt. Autofahrer parken gerade so, wie sie wollen – kreuz und quer – und das im Halteverbot. Es ist kaum zu glauben! Auch der Bürgersteig wird gerne als Parkplatz genutzt. Neulich hätte mich beinahe ein Autofahrer angefahren, wenn ich nicht zur Seite gesprungen wäre. Ich war nicht nur sauer, sondern auch sehr erschrocken.

So wie mir geht es einigen Anwohnern der Scheffelstraße, denen diese unmögliche und gefährliche Parksituation missfällt. Wie könnte man diesem Parkchaos ein Ende setzen?

Da kam mir ein philosophischer Gedanke: Können Autofahrer, die doch Bio-Fleisch einkaufen wollen, nicht auch in Bio-Leben handeln? Soll heißen: Der Umwelt zuliebe ihren Einkauf per Fahrrad oder zu Fuß erledigen oder ein paar Schritte vom Parkplatz zum gewünschten Einkaufsziel – also der Metzgerei – laufen? Die Idee gefällt mir! So kann man Ärger und Gefahrensituationen aus dem Weg gehen. Übrigens: Von der Innenstadt gibt es eine Unterführung zur Oststadt. Die wird gern genutzt.

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional