Schwetzingen

Blümchen zum Geburtstag

Andreas Lin hat ein Herz für Dichter Johann Peter Hebel

Der Geburtstag von Johann Peter Hebel jährte sich am Freitag, 10. Mai, zum 259. Mal. In Hausen im Wiesental, wo der bekannte Schriftsteller, Mundartdichter, Theologe und Pädagoge den Großteil seiner Kindheit verbracht hat, feierten sie wie in jedem Jahr das große Hebelfest mit Aufführungen von Kindergärten und Schulen, mit einem Umzug, Lesungen und offiziellen Ansprachen, einem Konzert und sogar einem Vergnügungspark.

Und in Schwetzingen, wo Hebel 1826 verstarb, wo sich sein Grab befindet und wo ein Gymnasium, ein Seniorenheim und eine Straße nach ihm benannt sind? Hier wurde nicht gefeiert, aber wenigstens wurde ein frisches „Blümli“ auf dem Grab des alemannischen Mundartdichters in der Hildastraße gepflanzt – und das von unserer Zeitung.

Ehrlicherweise haben wir nicht selbst an den Ehrentag gedacht. Eine Leserin hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass Stadtgärtner das Hebelgrab zwar vor wenigen Tagen leergeräumt haben, aber nicht neu bepflanzt haben. Ein Anruf bei Ingeborg Keller von der gleichnamigen Oftersheimer Floristikwerkstatt und ihrem Mann Kurt löste das Problem: Als echte Badener stifteten sie einen Margeritenbusch, den unsere Redaktion umgehend einpflanzte.

Also nachträglich: Alles Guedi zu dinnem Fescht, lieber Johann Peter Hebel.

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