Schwetzingen

Landtag „Kein Platz für rechtsradikale Hetze im Land“

Born kritisiert AfD-Anfrage

Archivartikel

Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born (SPD) hat die kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Rainer Balzer und Klaus Dürr zur Frage der Staatsangehörigkeit von Künstlern in Baden-Württemberg scharf kritisiert und als „erneuten, absoluten Tiefpunkt des parlamentarischen Arms der rechten Hetze“ bezeichnet. „Das trifft auch unsere Kulturszene hier in der Metropolregion. Dieser absolute Tabubruch zeigt erneut, welches ‚Geistes Kind‘ die AfD ist. Mich würde einmal interessieren wie der AfD-Abgeordnete aus unserem Wahlkreis Klaus-Günther Voigtmann über diesen weiteren Tiefpunkt in seiner Fraktion denkt“, so Born in einer Pressemitteilung.

„Ich stehe hinter unseren Kulturschaffenden – wir haben tolle Theater und Orchester. Welche Staatsangehörigkeit die Menschen, die dort arbeiten haben, ist völlig egal. Die Freiheit von Kunst und Kultur ist integraler Bestandteil unserer Demokratie. Unter anderem die Vielfalt in der Kultur macht unsere Heimat so lebenswert“, führt der SPD-Politiker, der Mitglied des Kultusausschusses ist, aus. Es sei wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, wie die AfD agiere. „Dem müssen wir uns entschieden entgegenstellen“, ergänzt Born, der die AfD als „parlamentarischen Arm der rechten Hetze“ bezeichnete. „Wir Demokraten müssen deutlich machen, dass der Rechtsradikalismus kein Platz in unserem Land hat.“ zg

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