Schwetzingen

Technisches Hilfswerk Bundestagsmitglied Olav Gutting (CDU) begrüßt Beratungsergebnisse im Haushaltsausschuss

Breite Unterstützung ist jetzt gesichert

Schwetzingen/Oberhausen-Rheinhausen.Für den Bundestagsabgeordneten Olav Gutting als tatkräftigen Unterstützer des Technischen Hilfswerks – so wird ihm das zumindest von der Organisation immer wieder bescheinigt – ist es eine besonders gute Nachricht, die ihm jetzt Präsident und Vizepräsident der „Bundesvereinigung der Helfer und Förderer des THW“ übermittelt haben. Beide zeigten sich froh und glücklich darüber, dass nach dem Abschluss der Beratungen im Haushaltsausschuss des Bundestags zum Haushaltsentwurf 2020 eine weitere massive Stärkung des Technischen Hilfswerkes (THW) vorgesehen ist.

Erreicht wurde, dass die bereits 2019 beschlossenen Erhöhungen auch in 2020 fortgeführt werden. Dies betrifft die erhöhte Aufwandsentschädigung (800 000 Euro), die bundesweite Kampagne zur Nachwuchsförderung (drei Millionen Euro), die Stärkung der Jugend (290 000 Euro), das zusammen mit der DLRG betriebene „EU-Modul 17“ (200 000 Euro) und das UN-Training Support Center (1,5 Millionen) am THW-Ausbildungszentrum.

Nachdem die Ortsverbände bereits vor drei Jahren mit acht Millionen Euro zusätzlich gestärkt worden waren, konnten die Selbstbewirtschaftungsmittel der Ortsverbände nun nochmal um 6,68 Millionen Euro erhöht werden. Damit erhält jede Ortsgruppe im Durchschnitt 10 000 Euro zusätzlich, wobei die konkrete Aufteilung vom Landesverband, der Helferzahl und der Fahrzeugausstattung abhängt. Damit wird die wichtige Arbeit vor Ort unterstützt, sagt Gutting laut Pressemitteilung.

Das mit dem Haushalt 2019 begonnene Beschaffungsprogramm für Notstromaggregate (50 kVA) wird fortgesetzt und ausfinanziert. Nach den ersten 100 Stück werden mit dem Haushalt 2020 knapp 34 Millionen Euro bis ins Jahr 2023 hinein dafür bereitgestellt, so dass am Ende jedem der 668 Ortsverbände ein eigenes Notstromaggregat zur Verfügung stehen wird. Damit ist gewährleistet, dass das THW im Krisenfall selbst handlungsfähig ist und bleibt – und das flächendeckend. Zur weiteren Stärkung der Krisenfestigkeit des THW wurden mit dem Haushalt 2019 bereits 50 Stellen für die bundesweite Koordinierung geschaffen. Dieser Beschluss wird im Haushalt 2020 mit der Beschaffung sogenannter „Bereitstellungsräume 500“ ergänzt. 2,5 Millionen Euro werden für die Beschaffung von zwei weiteren „BR 500“ für Süd- und Ostdeutschland zur Verfügung gestellt, so dass das THW künftig bei Großschadensereignissen in allen vier Himmelsrichtungen noch besser als bisher aufgestellt ist. Zur Etablierung der dafür notwendigen neuen IT-gestützten Einsatzkoordinierung gibt es fünf Millionen bis 2024.

Bundestag entscheidet bald

Dem Gesamthaushalt 2020 muss gegen Ende November vom Bundestag noch zugestimmt werden. Als Mitglied des Finanzausschusses begrüßte der hiesige CDU-Abgeordnete Gutting die Beschlüsse und lobte die Arbeit der THW-Ortsverbände, insbesondere die in seinem Wahlkreis, über die er sich immer wieder vor Ort informiert. Größter THW-Standort im Spargelwahlkreis ist Oberhausen-Rheinhausen. zg

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