Schwetzingen

Hebel-Gymnasium Oberstufenteam schafft dritten Platz im Bolyai-Wettbewerb

Den Ungarn in Mathematik auf der Spur

Knobeln im Team – das macht viel mehr Spaß als alleine. Die Erfolgserlebnisse sind eben deutlich größer: Denn gemeinsam können auch solche mathematischen Aufgaben gelöst werden, die einzeln einfach nicht machbar sind. Deshalb ist der Bolyai-Mannschaftswettbewerb so beliebt. Hier müssen in einer Stunde 14 knifflige Fragestellungen beantwortet werden – und zwar im Team von je vier Schülern. Neben neuen Strategien und Kreativität für die ungewöhnlichen Fragestellungen sind auch Kooperation und Zeiteinteilung gefordert.

Bolyai war ein ungarischer Mathematiker, der im 19. Jahrhundert neue Wege in der Geometrie eröffnete. Der nach ihm benannte Teamwettbewerb wurde vor 14 Jahren an einem Budapester Gymnasium von einer Hand voll Lehrern und mit nur wenigen Mannschaften ins Leben gerufen. Heute ist er in Ungarn mit über 100 000 Teilnehmern der größte Mathewettbewerb überhaupt.

Vor fünf Jahren haben zwei Mathematiklehrer der Heimschule Lender aus dem badischen Ortenaukreis damit begonnen, den Wettbewerb auch in Deutschland anzubieten. Inzwischen treten schon 19 000 Schüler in 5000 Teams gegeneinander an.

Das Schwetzinger Hebel-Gymnasium startet in der Gruppe Südwest, die Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland umfasst. Das J1-Oberstufenteam kam in seiner Klassenstufe jetzt auf einen tollen Rang drei: David Edel, Ole Lorbacher, Felix Messner und Jan Vomstein gewannen neben einem Bolyai-T-Shirt jeweils noch einen kleinen Sachpreis. Ein starkes Ergebnis gelang auch wieder einem Team der achten Klasse mit Christoph Bianco, Eliseo Carrasco Krämer, Tilmann Mack und Julius Schrapel. Bei 135 Teams erreichten die Hebel-Schüler einen starken siebten Platz. bs

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