Schwetzingen

Bürgerinitiative Belästigung durch Bahn weiter entgegentreten

„Der Lärm ist wie ein schleichendes Gift“

Die Bürgerinitiative gegen Bahnlärm (BgB) informierte bei einem Infostand über die Problematik. In diesen zwei Stunden wurde eine Vielzahl von anregenden Gesprächen geführt. Die BgB überzeugte mehrere Bürger von den Argumenten, so dass diese ihren Beitritt ankündigten. Bei der abschließenden Besprechung kamen die Mitglieder wir zu dem Ergebnis, dass sie hier als Bürgerinitiative noch intensiver tätig werden müssen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir müssen darlegen, dass der Bahnlärm nicht nur persönlich Betroffene produziert, sondern auch Schwetzingen als Tourismusort von dem Bahnlärm betroffen ist und auch Auswirkungen auf die Werthaltigkeit der Immobilien haben kann. Persönlich Betroffene in der Form, dass sie den Bahnlärm als solchen nicht mehr wahrnehmen. Hier sehen wir als Bürgerinitiative die Herausforderung für die Zukunft den Menschen, unseren Schwetzinger Mitbürgern aufzuzeigen, dass wir nur gemeinsam gegen den zunehmenden, gesundheitsgefährdenden Bahnlärm vorgehen können. Der Lärm ist wie ein schleichendes Gift“, schreibt die BgB weiter.

Man nehme ihn nicht wahr, aber er erzeuge Wirkungen. So habe eine Studienauswertung im Forschungsverbund „Lärm & Gesundheit“ belegt: „Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung unter Schlafstörungen leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich. So lautet das Fazit: „Es gehört zu unserer Aufgabe, gegen den Bahnlärm vorzugehen und vor dem künftig erhöhten Bahnlärm zu warnen. Nur wenn wir gemeinsam tätig werden, können wir die Entscheidungen mitgestalten und unsere berechtigten Interessen einbringen.“ zg

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