Schwetzingen

Alte Wollfabrik „Me and the Heat“ stimmen mit der Winterparty rockig auf die Adventszeit ein / Flötensolo und zeitlose Hits begeistern das Publikum

Die erste Wahl für Sandras Geburtstagsparty

Archivartikel

Sie alle haben Stimmfarben, die zwar unterschiedlicher nicht sein könnten – aber ein Geheimrezept dafür sind, dass sie seit vielen Jahren die Liste der Partybands in Deutschland anführen. Die Musiker von „Me and the Heat“ haben für ihren letzten öffentlichen Auftritt in diesem Jahr die Alte Wollfabrik gewählt und dort gezeigt, wieso sie der absolute Garant für gute Laune sind.

Aus diesem Grund haben sich auch die 40-jährige Tatjana Schmid und ihre Freundinnen Anke Schindele und Sandra Reiff für die „Winterparty“ entschieden. „Wir feiern heute den Geburtstag von Sandra vor und wussten, dass ,Me and the Heat’ für so einen Anlass die beste Wahl sind“, sagte Schmid, nachdem sie beim 1980er-Hit „Take on me“ von a-ha mit ihrer Geburtstagsgruppe in den Refrain einstimmte.

Karibische Klänge

Direkt mit den ersten karibischen Klängen wärmte Marvin Dallaway (Gesang und Trompete) das Publikum mit einfachen Tanzschritten auf und integrierte so jeden Gast ins Bühnenprogramm. „Jetzt eine Hand nach oben strecken und dann zum Boden“, rief er in die Menge und synchron wurden die Bewegungen umgesetzt.

Den Genres von „Me and the Heat“ waren auch an diesem Abend keine Grenzen gesetzt. Von Reggae über die 1980er und 1990er Jahre hin zu Rock, Pop und aktuellen Hits wie „Chöre“ von Mark Forster wanderten Dallaway, Christin Kieu (Gesang), Martin Pohl (Keyboard), Christian Haas (Gesang), Cornelius (Gesang und Gitarre), Dietrich Bechtel (Bass), Hardy Appich (Trompete und Gesang) und Giovanni Emanuele (Schlagzeug) durch die Vielseitigkeit der Musikwelt. Internationale wie auch deutsche Lieder hatte die Gruppe um den begnadeten Sänger und Gitarristen Mike Frank im Repertoire.

Die Sängerin Christin Kieu, die ihr Können vor einigen Jahren schon bei der Castingshow „The Voice of Germany“ bewies, zeigte am Abend auch ihre musikalischen Fähigkeiten auf der Flöte mit einem Solo und gratulierte auch den Geburtstagskindern des Abends. Der 50 Jahre alte Matthias Metzler ist extra aus Karlsruhe in die Spargelstadt gekommen, um die Coverband, die bereits seit 23 Jahren tourt, endlich live zu sehen.

„Der Mann mit der Mütze ist der Hammer“, lobte er den Rocker Christian Haas, dessen ganz spezielle Stimme bei vielen Gästen Gänsehaut auf den Unterarmen auslöste. „Und die junge Frau hat eine gigantische Klangfarbe“, bewertete Metzler die Musiker in der Halbzeitpause.

Kurz durchatmen vorm Hip Hop

Aber auch in der zweiten Hälfte ließ die Truppe nicht nach. „No Diggity“ von Blackstreet lässt die Besucher kurz durchatmen und lässig zu den Hip-Hop-Rhythmen wippen.

„Me and the Heat“ halten nach mehr als zwei Jahrzehnten, was sie versprechen: vielfältige Musikstile auf hohem Niveau – mit einer großen Portion Leidenschaft, Lebensfreude und Partystimmung. Momentan will sich die Band neu erfinden. Dazu gehört, dass sie ihr erstes eigenes Album aufnehmen. Die Fans der Künstler können sich also auf ein neues musikalisches Feuerwerk freuen.

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