Schwetzingen

Die Lage ist ernst und stetig anders

Archivartikel

Dr. René Pöltl rät zur Absage der Energie-Messe und größerer Events.

Wird die Stadt die Energie-Messe am 4./5. April untersagen

Pöltl: Das steht noch nicht fest. Wir sind in Kontakt mit dem Veranstalter. Eine Durchführung macht in der aktuellen Situation aus meiner Sicht keinen Sinn. Wenn, dann könnte die Messe nur mit strikten Auflagen stattfinden, ihre Durchführung dürfte dann aber kaum mehr Sinn machen. Es gibt bereits verschiedene Absagen von Ausstellern, auch dies zeigt die Ernsthaftigkeit der Situation. Eine Untersagung der Energie-Messe können wir aktuell nicht ausschließen, vorrangig sehe ich hier aber die Eigenverantwortlichkeit des Veranstalters.

Wie verhält es sich mit den Schwetzinger Festspielen?

Pöltl: Das Thema steht noch nicht auf unserer Agenda, nachdem die Festspiele erst am 1. Mai beginnen. Sicherlich werden wir mit den Organisatoren sprechen.

Welches Vorgehen raten Sie Veranstaltern in Bezug auf kleinere Konzerte und Ausstellungen?

Pöltl: Das ist durchaus schwierig. Richtigerweise müsste man rein aus Gesundheitsschutz alles absagen. Es hängen aber teilweise viele Existenzen an solchen Veranstaltungen. Aktuell halte ich kleinere Veranstaltungen noch für vertretbar, wenn der Besucherkreis vorrangig aus unserer Stadt und Nachbargemeinden kommt. Zudem sollte es klare Hygienehinweise geben (Abstand halten, keine Hände schütteln). Wir haben aktuell zum Glück noch keinen Corona-Fall in der Stadt. Die Entwicklung zeigt aber, dass sich die Einschätzung sehr schnell ändern kann und dann wird es wohl auch kleinere Veranstaltungen erfassen. Aktuell halten wir übrigens noch am Sommertagszug im Freien fest. jüg

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