Schwetzingen

Die Pläne machen Sinn

Kirchenaustritte, Abnahme der Beschäftigten – all das führt dazu, dass die Kirchen weniger Geld im Säckel haben. Und dieser Trend wird sich noch fortsetzen. Wohl zu lange achteten die verschiedenen Ortsteilgemeinden auf ihre Pfründe und kochten vielleicht auch ihr eigenes Süppchen. Noch vor wenigen Jahren gab es da manchmal ein regelrechtes Konkurrenzdenken, das heute auch noch in einigen Köpfen steckt. Gott sei Dank ist das – auch aufgrund von Zwängen – vorbei und die evangelische Kirchengemeinde betrachtet sich nun als Ganzes und muss dies auch. Da kommt einem unweigerlich die Bibelstelle mit den fetten und mageren Jahren in den Sinn.

Klar ist es schwer, sich von Liebgewonnenem zu trennen so wie dem Gustav-Adolf-Haus als Anlaufstelle, wo sich der Hirschacker doch generell immer etwas benachteiligt sieht. Aber die Pläne machen Sinn, denn bei einer Verpachtung oder dem Verkauf an die Stadt zur Einrichtung einer weiteren Kindergartengruppe hätte die Kirchengemeinde diese finanzielle Belastung vom Bein. „Denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat“, heißt es auch in der Bibel.

Allerdings müssen sich die Verantwortlichen daran messen lassen, dass sie versprochen haben, keine Gruppen oder Angebote zu streichen. Ihr Wort in Gottes Ohr.

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