Schwetzingen

Stadteinfahrten Vier neue Schilder mit Partnerstädten aufgebaut

Diese schönen Grußtafeln sind nicht zu übersehen

An vier Stadteinfahrten von Schwetzingen stehen neue Begrüßungsschilder. Mitarbeiter des Bauhofes gossen Fundamente in der Bruchhäuser Straße beim Bellamar, an der Carl-Theodor-Brücke sowie am Rondell und befestigten dort die 3,20 Meter hohen und 1,20 Meter breiten Tafeln. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und Wirtschaftsförderer Wolfgang Leberecht legten gemeinsam mit Bauhofsleiter Volker Ziegler in der Zähringerstraße sogar selbst Hand an, um dort das Begrüßungsschild aufzubauen.

Die silbernen Tableaus sind im Design minimalistisch gehalten. Unter dem Logo mit dem goldenen Löwen und den Schlagwörtern, für die Schwetzingen touristisch bekannt ist, nämlich „Barock, Spargel, Kultur, Schwetzingen“, sind die sieben Partnerstädte aufgeführt: Lunéville (Frankreich), Pápa (Ungarn), Spoleto (Italien), Fredericksburg (USA) sowie die deutschen Freunde Karlshuld, Schrobenhausen und Wachenheim an der Weinstraße. Neben den Städtenamen ist die jeweilige Landesflagge abgebildet.

„Nach 25 Jahren war es jetzt an der Zeit, die alten Bogenschilder mit dem Mozart-Logo auszutauschen“, erklärt Leberecht beim gestrigen Pressetermin. Man habe bewusst nicht zum Stadtjubiläum 2016 den Wechsel vollzogen, da sich damals bereits die Partnerschaften mit Schrobenhausen und Karlshuld anbahnten und man eben alle Städtenamen auf den Schildern haben wollte.

Beschichtung gegen Graffiti

„Die großen Tafeln sind aus Alu-Dibond gefertigt und haben eine Anti-Graffiti-Beschichtung“, erklärt der Rathauschef. Hergestellt hat sie die Firma Giese Metallbau aus Brühl zu einem Stückpreis von 1900 Euro. „Das Design hat unser Grafiker Hans-Peter Deimann entworfen“, sagt Leberecht, dass man die Gestaltung puristisch gehalten habe. „Ohne Färz, wie die Kurpfälzer es ausdrücken würden“, ergänzt Oberbürgermeister Pöltl schmunzelnd. Auch die Rückseite gestaltet sich schlicht, ziert sie doch nur der kurze Satz: „Man trifft sich“.

Kurfürst Carl Theodor, der für seine Weltoffenheit bekannt war, hätte die Partnerschaften von Schwetzingen begrüßt: „Die sind wichtig, denn sie fördern den Austausch der Bürger“, sagt Pöltl. cao

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