Schwetzingen

Film und Diskussion Von Eindrücken junger Menschen

Doku über das Leben unter der Besatzung in Gaza

In Kooperation mit dem Verein „Bildung & Begegnung Palästina“, den evangelischen Kirchengemeinden Brühl und Schwetzingen, dem evangelischen Diakonieverein und der evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd heißt es am Freitag, 16. November, 19 bis 21 Uhr. „Vorhang auf für Gaza“. Dann erwartet die Besucher der Volkshochschule eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Sabrina Dittus.

Nach den ersten israelischen Angriffen auf Gaza 2008/2009 schrieben 33 Teenager in Gaza ihre Erfahrungen und Erlebnisse während des Krieges nieder. Das Projekt, initiiert vom „ASHTAR-Theater“ (Ramallah), mündete in ein Theaterstück mit dem Titel „Die Gaza-Monologe“. Bis heute wurde es in über 80 Städten in 40 Ländern aufgeführt, auch im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Da der Gazastreifen seit 2006 abgeriegelt ist, konnten die meisten dieser Aufführungen nicht von den Verfassern der Monologe aus Gaza selbst durchgeführt werden. Im Jahr 2016 – nach zwei weiteren Kriegen in Gaza (2012 und 2014) – erreicht die jungen Theaterleute in Gaza die Einladung, ihre „Monologe“ in Ramallah im Westjordanland bei einem internationalen Jugendtheaterfestival aufzuführen. Für sie alle wird es der erste Besuch des anderen Teils ihres Heimatlandes. Der Film begleitet sieben der jungen Schauspieler während der Zeit des Wartens, des Probens, des Bangens und Hoffens und zeigt, was es bedeutet, als junger Mensch unter der Besatzung in Gaza zu leben.

Der Eintritt zur Veranstaltung am Freitag, 16. November, 19 bis 21 Uhr ist frei. zg

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