Schwetzingen

Schwetzinger Freie Wähler Besucher des Bürgertreffs beschweren sich über mangelnde Sauberkeit in der Innenstadt

Dreck und Beleuchtung als Ärgernisse

Die anstehende Gemeinderatssitzung bietet eine sehr schlanke Palette an Themen, die im Bürgertreff der Schwetzinger Freien Wähler (SFW) vorgestellt und diskutiert wurden, schreibt Stadtrat Carsten Petzold in einer Pressemitteilung. Die Vorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller konnte gleich den Übergang der Geschäftsführung der Mozartgesellschaft auf die Stadt Schwetzingen erläutern. Dies werde wegen personeller Veränderungen bei der Mozartgesellschaft erforderlich, da diese den Aufwand nicht mehr stemmen könne. Den Kosten für eine Vollzeitäquivalente bei der Stadt in Höhe von etwa 45 000 Euro pro Jahr stehe ein möglicher Verlust des Mozartfests gegenüber, weshalb es Zustimmung für den Vorschlag geben werde, heißt es in der Mitteilung.

Ebenso unproblematisch sehen die Stadträte der SFW die geplante Dachsanierung des Anwesens Heidelberger Straße 1a. Da dies, laut Bericht von Stadtrat Karl Rupp, bereits beim Kauf des Anwesens bekannt gewesen sei und im Kaufpreis Berücksichtigung gefunden habe, werde es auch hier Zustimmung geben, prognostiziert Petzold.

Besonders an Wochenenden

Die anstehende Wahl der Schöffen sowie die Einführung eines Budgets für Verabschiedungen von Lehrern an Schulen, bei denen die Stadt Träger ist sehen die SFW unproblematisch. Im Anschluss an die Vorstellung der Gemeinderatsthemen ging es jedoch im gut besetzten Café Utz in den Kleinen Planken seitens der Besucher des Bürgertreffs zur Sache. Eine Vielzahl von Teilnehmern beschwerte sich über die mangelnde Sauberkeit in der Stadt, schreibt Petzold. Hier sehen die Bürger nicht nur Gehwege und Flächen vor Privathaushalten betroffen, sondern die Mülleimer in der Innenstadt, besonders an Wochenenden. Diesen Zustand, explizit am Sonntagmorgen, bezeichneten nicht wenige Besucher als Schande für die Stadt, so die Pressemitteilung. Da größere Abfallbehälter, so Petzold, hier nicht die Lösung seien – zeige doch die Erfahrung, dass diese dann mit Hausmüll befüllt werden – sei letztlich Tenor der Diskussion gewesen, dass die Stadt das Geld in die Hand nehmen müsse, um auch sonntags für eine Müllbeseitigung zu sorgen. Die Freiwähler werden dies der Verwaltung vortragen, schreibt Petzold.

Weiter gab es zahlreiche Wortmeldungen bezüglich Zustand und Aufstellungsorte der Altkleidercontainer im Stadtbereich. Hier konnte Stadtrat Carsten Petzold insoweit für Aufklärung sorgen, dass es hier eine entsprechende Satzung der Stadt gebe, die eben dies verhindern solle. Da die Stadt jedoch derzeit in einem Rechtsstreit mit einem Containeraufsteller stehe, würden diese momentan nicht „abgeräumt“. Die SFW werden ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Stadt hier zügig tätig wird, sobald der Streit entschieden ist, heißt es in der Mitteilung.

Eine weitere Besucherin monierte die fehlende Beleuchtung des Fußwegs zwischen Mittelgewann im Schälzig und der Ernst-Barlach- Straße in Oftersheim. Gemäß Ausweisung liege der Fußweg größtenteils auf Schwetzinger Gemarkung. Weder hier noch auf Oftersheimer Seite befinde sich eine Beleuchtung, so dass es nachts einfach nur stockdunkel sei. Ein Thema, dass der Stadt Schwetzingen im präventiven Bemühen um die Beseitigung von Angsträumen sicher wichtig sei und deshalb auch von den Freiwählern mit der Verwaltung besprochen werde, um Abhilfe zu schaffen, verspricht Petzold abschließend. cp

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional