Schwetzingen

Junge Union: 2 CO kann so eingespart und Lärm reduziert werden

Durch die Stadt sollen künftig Elektrobusse fahren

Die Junge Union diskutierte bei ihrer Monatsversammlung über umweltpolitische Handlungen in Schwetzingen. Sie schreibt in einer Pressemitteilung, dass die Stadt ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet und bereits einige umweltpolitische Schritte wie beispielsweise den Aufbau eines Fahrradverleihsystems umgesetzt hat.

Dennoch sieht die Junge Union weitere Handlungsmöglichkeiten. „Wir setzen uns für effizienten und effektiven Klimaschutz ein. Einschränkende Symbolpolitik wie das von den Grünen geforderte Verbot von Steingärten lehnen wir entschieden ab. Generell sollten wir in Sachen Klimaschutz den Menschen keinen Verzicht und keine Einschränkungen verordnen, sondern durch Technologie und Innovationen unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte der Vorsitzende der Jungen Union Schwetzingen Nils Melkus. Hier sieht die Junge Union noch weitere Möglichkeiten in Schwetzingen. Der aktuelle Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sei beispielsweise mit zwei Buslinien eine gute Basis für eine Stadt von der Größe Schwetzingens, doch beweisen Beispiele wie Heidelberg, dass mehr Anstrengungen unternommen werden könnten.

Alternative Antriebe

„Die elektrischen Buslinien in unseren Nachbarstädten zeigen, dass alternative Antriebe für Busse möglich sind und wir uns auch in diese Richtung entwickeln sollten, um effektiv CO2 einzusparen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Fabian Disch. Elektrobusse können bereits heute wie in Mannheim und Heidelberg problemlos eingesetzt werden und bieten für eine Stadtbuslinie ausreichend Kapazität. Sie würden zudem den Verkehrslärm vermindern. Die Junge Union fordert daher die Stadt auf, bei der nächsten Ausschreibung für die Stadtbuslinien Elektrobusse einzufordern. zg

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