Schwetzingen

Palais Hirsch Diskussion mit Rita Schwarzelühr-Sutter

„E-Mobilität reicht nicht“

Archivartikel

Rita Schwarzelühr-Sutter (Bild) ist Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Mit Lothar Binding aus Heidelberg diskutiert sie am morgigen Donnerstag, 20 Uhr, im Palais Hirsch über „Moderne Mobilität“ in Schwetzingen.

Schwarzelühr-Sutter plädiert für ein Umdenken in der Mobilität. Beim Diesel sieht die SPD-Frau dringenden Handlungsbedarf, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. „Wir brauchen den Ausbau der erneuerbaren Energien dringend, um die Klimaziele im Energiebereich zu erreichen. Wir brauchen den Ausbau aber auch, um die anderen Sektoren Verkehr, Gebäude, Industrie auf den Pfad der Treibhausgasneutralität zu bringen“ so die Staatssekretärin.

Alternative Antriebe

Mit Blick auf den Diesel sieht sie die Industrie in der Pflicht. Zum einen sollten die Autohersteller auf eigene Kosten nachrüsten, zum anderen fordert sie ein Umdenken bei der Mobilität. „Mehr und noch besseren öffentlichen Personenverkehr, alternative Antriebe – insgesamt muss es eine Mobilitätswende geben, die nicht das Benzin- oder Dieselauto einfach durch ein anderes Auto ersetzt“. Aber dafür wird eine starke Infrastruktur benötigt.

Schwarzelühr-Sutter will die Forschung fördern und denkt daran die Elektroprämie zu verändern, heißt es in der Mitteilung weiter. „Aber allein das Elektroauto wird nicht die Mobilität der Zukunft sein, wenngleich es eine große Rolle spielen wird. Da brauchen wir zudem für die Zukunft unterstützende Verkehrsträger“. Der Strukturwandel beim Verkehr heißt Mobilitätswende. Hieran sollten Wirtschaft, Umweltschutz und Gewerkschaft gemeinsam arbeiten. zg/Bild: Daniel Maurer Fotografie

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