Schwetzingen

Junge Union Über Hilfspakete für Corona-Folgen diskutiert

Effiziente und zielgerichtete Unterstützung

Archivartikel

Die Junge Union (JU) Schwetzingen traf sich zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Krise zu einer internen Monatsversammlung. Diskutiert wurde hierbei vor allem über Maßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Krise, teilt die JU mit.

Klar sei: Durch die Corona-Pandemie werde Deutschland die schwerste Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik erleben. Das volle Ausmaß der Krise werde erst in den nächsten Monaten sich abzeichnen. Ob eine schnelle wirtschaftliche Erholung folgt, sei fraglich. Denn die notwendigen Abstandsregeln beispielsweise würden auch in den kommenden Monaten eine deutlich verminderte Kapazitätsauslastung in Gastronomie, Einzelhandel und Tourismusbranche bedeuten und dort zu großen Umsatzeinbußen führen.

Gebühren aussetzen

Die JU begrüße daher die Hilfspakete zur Stützung der Wirtschaft auf Bundes- und Landesebene sowie auch auf kommunaler Ebene. „Aus unserer Sicht müssen weitere Unterstützungsmaßnahmen aber zielgerichtet, effizient, unbürokratisch und auf bereits bestehende Hilfsprogramme abgestimmt sein. Die reine Addition von Maßnahmen ergibt kein effizientes Hilfsprogramm. Bei aller notwendigen Unterstützung sollte nicht aus dem Blick verloren werden, dass dies zu Lasten der jungen Generation geht und deren Handlungsmöglichkeiten künftig einschränkt”, erklärte der Vorsitzende Nils Melkus.

Auf kommunaler Ebene solle vor allem der Einzelhandel und die Gastronomie unterstützt werden. Diese Branchen seien besonders stark betroffen und würden auch in den kommenden Monaten Unterstützung benötigen. Die JU Schwetzingen unterstützt daher die Forderung der CDU, die Gebühren für die Außengastronomie beispielsweise für dieses und nächstes Jahr auszusetzen. Generell fordert die JU zudem diese Ausnahmesituation zu nutzen, um Bürokratie und Überregulierung abzubauen. zg

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