Schwetzingen

Hospizgemeinschaft Infoabend und Qualifizierungsangebote

Ehrenamtlich Sterbende und ihre Familien begleiten

Archivartikel

Seit 1996 begleitet die Hospizgemeinschaft in Schwetzingen, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt sterbende Menschen und ihre Angehörigen auf ehrenamtlicher Basis. So konnte man bisher in vielen hundert Fällen Berater und Begleiter in schwierigen Zeiten sein. Derzeit zählt die Regionalgruppe Schwetzingen über 160 Mitglieder, von denen 29 für die aktive Arbeit ausgebildet sind. Dieser Kreis soll erweitert werden, um der steigenden Nachfrage nach Begleitung und Beratung gerecht werden zu können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Deshalb wird im kommenden Jahr eine qualifizierte Vorbereitung angeboten, die auf dem Curriculum für Hospizbegleiter der Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL) basiert und bundesweit anerkannt wird. Am Anfang steht ein Einführungsseminar von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Februar, an dem jeder teilnehmen kann, der sich mit seinen eigenen Erfahrungen, Wünschen und Ängsten zum Thema Sterben und Tod auseinandersetzen möchte – auch wenn keine aktive Mitarbeit als Hospizbegleiter geplant ist. Die Teilnahme ist Voraussetzung, aber keine Verpflichtung zur Anmeldung an der Qualifizierung als Hospizbegleiter.

Anschließend finden drei Wochenendseminare (22. bis 24. Februar, 5. bis 7. April und 3. bis 5. Mai), ein Übungsvormittag und zwei Vorträge statt. Auch ein Praktikum von insgesamt 45 Stunden bei einem Pflegedienst, einer Sozialstation, einem Pflegeheim oder einem stationären Hospiz ist Teil der Ausbildung.

Wer sich grundsätzlich über Art und Umfang der ehrenamtlichen Arbeit als Hospizbegleiter informieren möchte, ist zum Informationsabend am Mittwoch, 7. November, um 19 Uhr im Untergeschoss des GRN-Seniorenzentrums willkommen. zg

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