Schwetzingen

Kult(o)urnacht Schraudolph-Fresken im Kaisersaal locken viele Besucher / 300 Stufen auf den Turm

Ein einmaliger Blick über die Stadt

Archivartikel

Speyer.Der Aufstieg in den renovierten Kaisersaal des Doms war zum ersten Mal Teil des Programms der Kult(o)urnacht. Dort gab es zu jeder vollen Stunde eine ausführliche Führung zu den Schraudolph-Fresken. Im Anschluss durfte jeder auf den Aussichtsturm steigen.

Obwohl immerhin 100 Stufen bis zum Kaisersaal führen – und weitere 200 hinauf auf den Turm – war der Andrang groß. Wohl auch, weil dies die erste Gelegenheit war, auch einmal bei Dunkelheit einen Blick vom Turm auf die Domstadt zu erhaschen.

Über der Vorhalle

Wir berichteten zwar bereits gestern von der Kult(o)urnacht bei tropischen Temperaturen mit rekordverdächtigem Besucherandrang. Diesen tollen Panoramablick vom Dom, der wegen der ausführlichen Berichterstattung zur OB-Wahl nicht den Weg ins Blatt gefunden hatte, wollten wir Ihnen dennoch nicht vorenthalten. Der Kaisersaal liegt genau über der Vorhalle des Doms. Die Fresken schuf Johann Baptist Schraudolph von 1846 bis 1853. Damals waren alle Wände des Doms von Fresken bedeckt. sb

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