Schwetzingen

Livemusik „Balsamico“ locken auf die Tanzfläche

Ein Sänger als Überraschung

Archivartikel

Am Ende füllte sich der Johann-Welde-Saal dann doch noch zum ersten Konzert von „Balsamico“ in Schwetzingen: Peter „Balsamico“ Saueressig und seine Band servierten im Restaurant „Blaues Loch“ eine Mischung aus eigenen Songs und Coverversionen, die sie nach eigenen Angaben „balsamicosiert“ haben.

Die Eigenkompositionen aus der Feder von Saueressig stammen zum Großteil aus dem aktuellen Album „Balsamico Music“, das einen stilistischen Bogen von groovigem Rock über Funk bis hin zu lupenreinen Popsongs mit einer Prise Swing spannt. Dabei bleibt immer Freiraum für Improvisation, den der brillante Gitarrist Julian Gramm virtuos zu füllen wusste. Die bestens eingespielte Rhythmusgruppe mit Tom Beisel am Schlagzeug und Andy „Doc“ Kraus sorgte im zweiten Teil des Abends dafür, dass der Saal zur Tanzfläche wurde. Sängerin Jenny Badal mit „No Roots“ von Alice Merton sowie „Valerie“ von Amy Winehous, und der in London geborene Keyboarder (und Produzent des aktuellen Balsamico-Albums) Peter Antony gab Stings „Englishman in New York“ die passend britische Note.

Nächstes Konzert in Planung

Als Überraschungsgast kam Lokalmatador Manfred Kern mit seiner Bluesharp auf die Bühne und spielte ein mitreißendes Solo zur Blues-Brothers-Nummer „Everybody needs somebody to love“. Peter Saueressigs „balsamische“ Stimme setzte die Akzente bei den Covers von Prince, Stevie Wonder, Gregory Porter, Robbie Williams, Deep Purple und einem Queen-Medley, das mit „Don’t stop me now“ seinen krönenden Abschluss fand.

Nicht enden soll hingegen die Serie von Balsamico-Konzerten in Schwetzingen: Ein Nachfolgekonzert im „Blauen Loch“ ist für das Frühjahr 2020 anvisiert. mke/zg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional