Schwetzingen

Genuss-Tipps Food-Bloggerin „Schürzenträgerin“ interpretiert griechischen Klassiker Gyros anders

Eine Knoblauchfahne gehört dazu

Archivartikel

Von Vanessa Schäfer

Was wäre die griechische Küche ohne Tsatsiki? Auf eine Knoblauchfahne zu verzichten, ist bei einer kulinarischen Weltreise mit Halt in Griechenland nahezu unmöglich. Warum auch? Schließlich ist das Lauchgewächs gut für unser Herz-Kreislauf-System: Knoblauch senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Er wirkt entzündungshemmend und pusht unser Immunsystem. Also nichts wie ran an die Knolle. Doch mit einem Pot Tsatsiki ist es nicht getan: Davon werden wir nicht satt.

Deshalb tischen wir zusätzlich einen Sattmacher auf: nämlich Gyros. Ja, du hast richtig gelesen. Anfang der Woche habe ich dir zwei fleischfreie Rezepte aus der griechischen Küche angekündigt. Und dabei bleibt es: Wir machen kein konventionelles Gyros, sondern Kartoffelgyros. In 30 Minuten steht es auf dem Tisch.

Die Hauptzutat sind natürlich Kartoffeln. Für etwas mehr Vielfalt kommt noch eine Süßkartoffel dazu. Die restlichen Zutaten sind Nebenakteure, sorgen jedoch für den kulinarischen Pfiff. Damit du am Ende nicht nur Bratkartoffeln auf dem Teller hast, greifen wir zu weiterem Gemüse, zu frischen mediterranen Kräutern, zu Schafskäse und natürlich zu Gyrosgewürz.

Griechischer Wein ist fein

Einfach, aber lecker! Schnell noch aus etwas Magerquark, griechischem Joghurt, Salatgurke, Knoblauch, etwas Essig und Öl sowie Salz und Pfeffer ein Tsatsiki zusammenrühren – dann kannst du es dir auch schon schmecken lassen. Mit einem Bauernsalat als Beilage und einem griechischem Wein kommt am Esstisch ein kleines bisschen Urlaubsflair auf. Natürlich ist die heimische Küche nicht die Akropolis und dein Zuhause nicht Athen: Aber mit etwas Sonne und dem richtigen Essen kann man wenigstens von Urlaub träumen. Und du wirst sehen: Von dieser kulinarischen Reise kannst du länger zehren – die Knoblauchfahne hält sich hartnäckig noch bis zum nächsten Tag.

Vanessa Schäfer veröffentlicht als Food-Bloggerin „Die Schürzenträgerin“ Rezepte unter www.schuerzentraegerin.de. In unserer Zeitung präsentiert sie eine kulinarische Weltreise.

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