Schwetzingen

Lutherhaus Gottesdienst für ein friedliches Zusammenleben

Eine Umkehr ist nötig

Archivartikel

Kriege und Terror verbreiten Angst und Ohnmacht, weltweit und ganz nah. Schreckensmeldungen verstören uns, Tag für Tag. Christen vertrauen auf das Wort Gottes, das Frieden zusagt und gebietet, heißt es in einer Pressemitteilung der evangelischen Kirchengemeinde. In diesem Horizont lädt die Kirchengemeinde am Sonntag, 8. November, um 10 Uhr im Lutherhaus zum Bittgottesdienst für den Frieden ein. Das Motto des Friedensgottesdienstes entspricht dem der Ökumenischen Friedensdekade 2020, es lautet „Umkehr zum Frieden“.

Angesichts einer waffenstarrenden und krisengeschüttelten Welt sei Umkehr bitternötig. Umkehr heißt die Richtung ändern, die Not wenden, weg von allem Lebens- und Menschenfeindlichen zu einem nachhaltigen Frieden, heißt das Böse zu überwinden und in Gutes zu verwandeln.

„Seid nicht träge“

Was können Einzelne, die Kirche oder die Gesellschaft für den Frieden tun? Wie kann die Gemeinschaft Schritte gehen zu einer Sicherheitspolitik, die nicht auf Waffen setzt? „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist.“ So formuliert der Apostel Paulus im Römerbrief seine Aufforderung zum Engagement für eine bessere Welt. Im Gottesdienst, der von Holger Hamm (Prädikant und Kirchengemeinderat), Günther Keim und Hanna Schwichtenberg (Kirchengemeinderäte) gestaltet wird, sollen Beispiele von Friedenshandeln beleuchtet werden. Dorothee Strieker begleitet ihn musikalisch. zg

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