Schwetzingen

Landgericht Neue Partnerin des Opfers sagt aus

„Er wollte sich trennen“

Archivartikel

Schwetzingen/Mannheim.So unterschiedlich können die Menschen sich einschätzen. War bisher vor allem von einem wortkargen und gewalttätigen Mann die Rede, wenn es um den 55-jährigen Getöteten aus Schwetzingen ging, den seine Ehefrau (54) mit einem Glasstövchen totgeschlagen haben soll, so sehen das seine neue Geliebte und deren Tochter ganz anders: Sie haben ihn gestern bei ihren Zeugenaussagen vor dem Mannheimer Schwurgericht als „offen und humorvoll“ beschrieben. Offensichtlich wollte sich der Mann tatsächlich scheiden lassen, die neue Freundin gab an, man habe bereits einen Mietvertrag für eine Wohnung in Ketsch unterzeichnet gehabt.

Auch ein Freund des Opfers sprach von der Frau als „Furie“, gegen die der Mann sich „nur gewehrt“ habe. Interessant auch die Aussage der Haftrichterin, die erzählte, dass die Angeklagte bei ihr zuerst von Halluzinationen gesprochen habe. Ein böser fremder Mann habe sie dazu aufgefordert, „über eine Brücke zu gehen und Spaß zu haben“. Eine nichtmenschliche Stimme habe ihr gesagt, sie werde die Nacht nicht überleben. jüg/vw

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional