Schwetzingen

Spargelsaison Wer für den Winter einfrieren will, muss sich sputen

Ernte neigt sich Ende entgegen

Archivartikel

Noch weisen zahlreiche Schilder rund um Schwetzingen (siehe Bilder auf dieser Seite) zu den Verkaufsstellen auf den Spargelhöfen hin. Aber so langsam biegt die Saison im Jubiläumsjahr „350 Jahre Spargelanbau“ auf die Zielgerade ein. Wer das königliche Gemüse noch genießen will oder sich gar für die Gefriertruhe eindecken will, muss sich sputen.

„Wir haben schon einige Äcker stillgelegt“, berichtete Seniorchefin Ilse Fackel-Kretz vom gleichnamigen Spargelhof in der Invalidengasse. So sorgen die Landwirte dafür, dass die Spargelpflanze für das nächste Jahr ausreichend Kraft sammeln kann. „Die ganz jungen Äcker werden sogar nur zwei Wochen gestochen“, erklärt Ulli Renkert. Jetzt werden nur noch die mindestens fünf Jahre alten Pflanzen gestochen. Endgültig Schluss ist eigentlich der Johannistag (24. Juni).

In Schwetzingen und Umgebung würden die meisten aber schon am 16. Juni abstechen, sagt der Landwirt aus dem Allmendsand. Dort wird am Samstag, 23. Juni, ein großes Hoffest mit Live-Musik, Unterhaltungsprogramm und Bewirtung die Spargelsaison beenden. ali/ Bilder: Lin

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