Schwetzingen

Zahlreiche Einsätze Von der Ölspur bis zum Amok-Alarm reicht die Bandbreite

Feuerwehr hat viel zu tun

Archivartikel

Die Feuerwehr Schwetzingen hatte im Juli jede Menge zu tun und wurde auch zu mehreren Einsätzen außerhalb der Stadt gerufen. Eine Ölspur musste mit Hilfe einer Fachfirma beseitigt werden. Im Bereich des Schlossplatzes wurde ein Elektroanlagenbrand gemeldet, der jedoch keinen größeren Handlungsbedarf erforderlich machte. Vier Brandmeldealarme und einen zusätzlichen Sabotagealarm hatte es gegeben.

Die Feuerwehr Oftersheim musste bei zwei Einsätzen unterstützt werden – einmal beim Brand einer Thuja-Hecke sowie bei einem Gebäudebrand, der jedoch nicht so groß dimensioniert war, wie befürchtet und von den Anwohnern noch selbst gelöscht werden konnte. Zudem ging’s nach Brühl, um bei einem Gebäudebrand die Brühler Kollegen zu unterstützen. Beim Hochhausbrand an der Neckarpromenade in Mannheim, bei dem mehrere hundert Personen evakuiert werden mussten, waren die Schwetzinger mit dem Gerätewagen Atemschutz und dem Gerätewagen Transport insgesamt elf Stunden lang vor Ort. Bei einem Hausbrand in der Ketscher Hebelstraße wurde den Ketscher Kameraden bei der Brandbekämpfung unter die Arme gegriffen, zudem wurde dort eine Atemschutzsammelstation betrieben.

Im Bereich der Brühler Landstraße wurde ein Flächenbrand gelöscht. Auch nahe dem Hirschacker wurde ein solcher gemeldet. Ebenso wurde die Feuerwehr zu einem Gullybrand in der Friedrichstraße alarmiert, der mit einem Schnellangriff gelöscht werden konnte.

In der Bruchhäuser Straße hatten zwei Matratzen Feuer gefangen. Die Feuerwehr ging mit zwei Atemschutztrupps vor und löschte den Brand. Eine Person wurde an den Rettungsdienst übergeben. Im weiteren Verlauf des Einsatzes musste eine Eigentumssicherung vorgenommen werden.

Zweimal war ein Einsatz aufgrund eines ausgelösten privaten Rauchmelders im Bereich der Berliner und der Augustastraße erforderlich. Zu einem größeren Flächenbrand wurden die Feuerwehren Ketsch und Schwetzingen in die Durlacher Straße gerufen. Dort brannte ein Misthaufen auf dem Feld. Der Brand wurde mit 6 C-Rohren gelöscht. In der Friedrichsfelder Straße wurde ein Kellerbrand vermutet, der jedoch im Zusammenhang mit einer Fehlfunktion an einer Heizung stand.

Türen geöffnet und Tiere gerettet

Insgesamt wurde die Feuerwehr Schwetzingen mit der Drehleiter zu drei Unterstützungen des Rettungsdienstes gerufen. Einmal, als eine Person im Bereich der Carl-Theodor Straße von einem Gerüst gefallen war, aber auch in der Nikolaus-Lenau-Straße sowie in der Blumenstraße in Ketsch mussten Menschen aus kritischen Situationen befreit werden. Einmal wurde die Feuerwehr auch noch zu einer Türöffnung in die Erfurter Straße gerufen, in der Weinbrenner Straße mussten sich die Kräfte Zugang in eine Wohnung über eine Steckleiter verschaffen.

In Juli wurde die Feuerwehr auch zu zwei Pkw-Bränden alarmiert. Einmal auf der A 6 in Richtung Mannheim, wobei sich herausstellte, dass der Brand auf der Seite der Mannheimer Zuständigkeit befand und dann auch von der ebenfalls eingetroffenen Berufsfeuerwehr Mannheim gelöscht wurde. Ein weiterer Autobrand ereignete sich in der Essener Straße, er konnte wiederum mit einem Schnellangriff der Feuerwehr gelöscht werden.

Zwei Tierrettungen machten den Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Einmal wurde ein Rabe gerettet und der Wildtierrettung in Sandhausen übergeben. Bei einem weiteren Einsatz war ein Hund in einem Fahrzeug eingeschlossen. Hier wurde die Feuerwehr jedoch wieder abbestellt, da die Halterin rechtzeitig zurückkam. Beim Fund einer englischen Fliegerbombe in Plankstadt wurde die Einsatzstelle angefahren, hier waren jedoch keine Maßnahmen für die Bevölkerung mehr zu treffen.

Das aufregendste Ereignis war sicherlich der in der Comeniusschule ausgelöste Amok-Alarm für alle Beteiligten (wir berichteten ausführlich). Die Feuerwehr hat hier die technische Einsatzleitung für den Rettungsdienst übernommen, versorgte die Polizeikräfte und Behördenvertreter und öffnete die Notzufahrt zur Schule, damit die Polizeikräfte sich frei bewegen konnten.

In der Schimper-Gemeinschaftsschule und im Rokokotheater mussten Sicherheitswachen geleistet werden. Und während der Formel 1-Rennen in Hockenheim war die Feuerwehr Schwetzingen mit je drei Kräften von Mittwochmorgen bis Sonntagabend mit dem Tanklöschfahrzeug im Fahrerlager im 12-Stunden-Dienst eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die mehrstündige Einsatzbereitschaft beim Lichterfest in Schwetzingen, da ja Gewitter im Anzug waren. zg

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