Schwetzingen

Schloss Aktionswoche „Technik mit Geschichte“ mit Führungen

Findig bis heute

Raffinierte Technik mit Jahrhunderte alter Tradition: Es ist staunenswert, was sich in Schlössern, Klöstern und Gärten erhalten hat. Eine Woche lang – von Samstag, 14. September, bis Samstag, 22. September stehen diese Zeugnisse für Erfindergenie und Tüftlergeist erstmals im Mittelpunkt. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg laden dazu ein, „Technik mit Geschichte“ kennenzulernen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Es ist ein Wechsel der Blickrichtung – und das Ergebnis ist ganz verblüffend“, sagt Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. „Im September schauen wir nicht nur auf die Highlights aus Kunst- und Landesgeschichte, sondern richten die Aufmerksamkeit auf die Zeugnisse des menschlichen Erfindergeistes, die sich in den Monumenten des Landes erhalten haben.“ Zwischen Kurpfalz, Hohenlohe und Bodensee machen acht Monumente mit.

Für die vielfältigen Brunnen, Fontänen und Kaskaden, künstlichen Bäche und Kanäle im Schwetzinger Schlossgarten war ein ausgeklügeltes System aus Rohren, Pumpstationen und Wasserwerken notwendig. Besonders spektakulär: Gleich zwei Pumpwerke aus dem 18. Jahrhundert sind erhalten geblieben, die als älteste noch erhaltene Wasserversorgungsanlagen der Neuzeit gelten. Führungen erschließen diese Technikdenkmale von besonderem Rang. Ebenfalls lohnend in Schwetzingen: Hier gibt es einen der ältesten Blitzableiter am Schloss. Und die Technik der Gartenbearbeitung dokumentiert das Handwerkermuseum. zg

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