Schwetzingen

„Mannheimer Sommer“ „Landschaftsmusik“ zum Parkeintritt / Unterhaltung an verschiedenen Schauplätzen

Flanieren im Sound des Schlossgartens

In Schloss und Schlossgarten startet die sommerliche Festspielsaison: Jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Den Start macht das Nationaltheater Mannheim mit einer Mischung aus Neuheiten und Klassikern beim „Mannheimer Sommer“. Zur Eröffnung gibt es die „Landschaftsmusik“ – ein neues und spannendes Projekt, das an mehreren Orten des Schlossgartens gleichzeitig zu erleben sein wird, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ein „Konzert-Parcours“, der gleich verschiedene Schauplätze im Schlossgarten zum Musikerlebnis macht: Das ist das Konzept der „Landschaftsmusik“ am Sonntag, 15. Juli.

„Wir finden es alle großartig, dass der ,Mannheimer Sommer‘ mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm wieder hier in Schwetzingen zu Gast ist“, sagt Sandra Moritz, die Leiterin der Schlossverwaltung: „Und besonders neugierig ist unser ganzes Team auf die neue ‚Landschaftsmusik‘, bei der man durch den Schlossgarten spaziert und Musik genießt.“

Inszeniertes Unterwasserkonzert

Einen „musikdurchfluteten Parcours“ versprechen die Macher des „Mannheimer Sommers“ vom Nationaltheater Mannheim. Die neue „Landschaftsmusik“ steht am ersten Sonntag des Festivals in Schwetzingen auf dem Programm. Kammerensembles, Vokalquartette, Bands und Solisten aus dem Nationaltheater-Orchester und darüber hinaus bespielen von 13 bis 16 Uhr ausgewählte Orte der weitläufigen Anlage. Und der „Sound“ des Schlossgartens verspricht einen abwechslungsreichen Spaziergang durch Epochen und Stile der Musikgeschichte, von der Mannheimer Schule bis zur zeitgenössischen Bandmusik. Wer sich auf den musikalischen Spaziergang machen will, muss dafür lediglich ein Ticket für den Garteneintritt erwerben.

Spannend und ungewöhnlich sind auch die anderen Programmpunkte: „Aquasonic“ bringt ein „inszeniertes Unterwasserkonzert“ mit den dänischen Musikern von „Between Music“ (15./16. Juli) und ein „Roadmovie“ setzt sich mit einem der berühmtesten Opernstoffe von Mozart auseinander: mit dem Mythos Don Giovanni (17./18. Juli).

Ein ganz anderer Mythos steht im Zentrum der Musiktheaterproduktion „Lamento“: Es geht um Orpheus, den berühmtesten aller Sänger. Der Abend verbindet „Orfeo“ von Claudio Monteverdi, die erste aller Opern, mit aktueller Musik von Salvatore Sciarrino (19./20. Juli).

Den glanzvollen Abschluss bildet wieder die Operngala von „Schloss in Flammen“ mit Klassikern und einem Synchronfeuerwerk (21. Juli). zg

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