Schwetzingen

Bistum Sabrina Dietl und Manuela Gerhard verstärken Führungsteam

Frauenpower fürs Ordinariat

Archivartikel

Speyer.Das Bischöfliche Ordinariat hat zwei neue Mitarbeiterinnen: Sabrina Dietl und Manuela Gerhard sind seit Kurzem persönliche Referentinnen von Kanzleidirektor Wolfgang Jochim, dem Hauptabteilungsleiter der Zentralstelle, und nehmen die Aufgabe je mit halber Stelle wahr.

Aus Berlin ist Sabrina Dietl mit ihrer Familie in die Pfalz gekommen. Sie hat in Potsdam und Berlin Germanistik und Geschichte studiert und war nach ihrem Studium als Referentin der Uni Potsdam für das Berufungsmanagement, die Unterstützung neu zugezogener Professoren sowie die Betreuung der Absolventen verantwortlich. Die Mischung aus Kommunikation und Organisation hat sie auch an ihrer neuen Stelle gereizt. „Ich stehe gern mit vielen Menschen in Kontakt“, so Dietl.

Bei Manuela Gerhard war es der Wunsch, sich nochmals ein neues Berufs- und Arbeitsfeld zu erschließen. Die Speyerin hat eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert und sich an der Fachhochschule Stuttgart zur Betriebswirtin qualifiziert. Ihre Berufserfahrung als Kundenberaterin in einer Speyerer Bank kommt ihr bei der neuen Aufgabe im Bischöflichen Ordinariat zugute. „Kundenorientierung und ein guter Service spielen auch für die Kirche eine zunehmend wichtige Rolle“, ist Manuela Gerhard überzeugt.

Beide bringen den Blick von außen in ihre neue Aufgabe mit. „Die Kirche bietet – auch wenn das nicht allen immer bewusst ist – sehr gute Arbeitsbedingungen“, haben sie in den ersten Monaten ihrer Tätigkeit festgestellt. Sie schätzen insbesondere das Vertrauen in die Mitarbeiter und das Entgegenkommen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bewährungsprobe bestanden

Ein Pluspunkt ist aus ihrer Sicht, dass die Stelle der persönlichen Referentin neu geschaffen wurde und sie bei der Ausgestaltung eigene Stärken und Ideen einbringen können. „Der Kanzleidirektor hat ein sehr breites Spektrum an Aufgaben, das macht es auch für uns interessant.“ Durch das Corona-Krisenmanagement und die Organisation der Beisetzung von Bischof Schlembach waren direkt zwei große Teamaufgaben zu bewältigen. „So konnten wir viele Kollegen kennenlernen und haben schnell Fuß gefasst“, ziehen sie eine erste Bilanz. Dietl widmet sich aktuell den Themen Jobticket und Beschwerdemanagement, für Gerhard steht die Haushaltsplanung im Vordergrund.

Die Frauen teilen sich ein Büro im Hauptgebäude des Ordinariats in der Kleinen Pfaffengasse. Das ermöglicht schnelle Absprachen – und bewährt sich auch in Situationen, wenn pfälzische Redewendungen bei der Neu-pfälzerin Sabrina Dietl noch für Fragezeichen sorgen. „Die Übersetzung folgt postwendend vom Schreibtisch gegenüber“, erzählen beide mit einem herzhaften Lachen. zg

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