Schwetzingen

Hirschacker Siedlergemeinschaft begrüßt den Wonnemontag

Freude über Pfälzer Besuch

Archivartikel

Frischer Wind, dicke Wolken, aber glücklicherweise kein Regen. So zeigte sich der gestrige 1. Mai in der Region. Zumindest in den Vormittagsstunden hatten bei der Maifeier der Siedlergemeinschaft im Hirschacker dicke Jacken und warme Sitzkissen Hochkonjunktur, als die Aktiven der Stadtkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Manuel Grund den Wonnemonat sehr gelungen mit stimmungsvollen Liedern – natürlich auch dem Titel „Der Mai ist gekommen“ – im voll besetzten Hof am „Rheintal“ begrüßten.

Neben Bürgermeister Matthias Steffan hieß der Siedlergemeinschafts-Vorsitzende Rudi Hoffmann auch den Wachenheimer Beigeordneten Dr. Burkhard Ort willkommen. Und dies aus besonderem Grund: Der 1. Mai wurde als Datum gewählt, um eine neue Tafel zu enthüllen, auf der jetzt alle Schwetzinger Partnerstädte aufgenommen sind, auch die drei jüngsten, nämlich Karlshuld, Schrobenhausen und eben die bisherige Weinpatenstadt Wachenheim. Schon vor Tagen waren auch deren Stadtwappen am großen Zunftbaum angebracht worden.

Bürgermeister Steffan stellte klar, dass bei Veranstaltungen im Hirschacker bei jeder Wetterlage „volles Haus“ herrsche. „Hier ist die Verbundenheit großartig, wie in einer großen Familie“, sagte er. Auch Dr. Ort richtete Grußworte an die Besucher: „Seit 1953 waren wir ja schon verlobt und jetzt freue ich mich, dass wir endlich verheiratet sind.“ Nachdem er sichtlich erleichtert war, zum Anbringen des Stadtwappens nicht selbst den Maibaum hochklettern zu müssen, assistierte er Matthias Steffan beim Fassbieranstich. Und auch dieses Teamwork funktionierte bestens, denn wie das Wetter blieb auch der Anstich trocken. Zu den neuen Partnerstädten hatte Oskar Hardung einige passende Reime parat: „Guckt ämol unsern Maiboom o, do hänge drei neie Schilder dro“.

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