Schwetzingen

44. Mozartfest 27. Konzert mit Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung / Freikarten für Freitagabend gewinnen

Frischer Wind im Rokokotheater

Archivartikel

Der Auftakt des Mozartfestes hat es gezeigt: Wie kaum ein anderes Orchester haben die jungen Musiker des Mozarteums das Publikum in ihren Bann gezogen und tief bewegt. Frische und Beschwingtheit sind dabei die Attribute, die sie auszeichnen (wir berichteten). Und genau das ist es, was das Anliegen der Schwetzinger Mozartgesellschaft ist: Nachwuchs entdecken und fördern und gleichzeitig den Zuschauern ein unvergleichliches Konzerterlebnis liefern. Dies gelang am Eröffnungswochenende und wird am kommenden Wochenende fortgeführt.

Seit 27 Jahren bietet das Mozartfest jungen Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung die Möglichkeit, gemeinsam mit einem hochprofessionellen Orchester im wunderbaren Ambiente des Rokokotheaters ein Konzert zu geben. Igor Levit, Daniel Müller-Schott, Isabelle Faust – die Reihe ließe sich beliebig erweitern – waren allesamt Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung. Isabelle Faust zum Beispiel gehörte vor 30 Jahren zu den Stipendiaten, war 2001 Solistin beim Schwetzinger Mozartfest und bespielt heute internationale Konzertsäle.

Amelie Möbius, Charlotte von Urff und Gustav Borggrefe steht diese Zukunft noch offen. Sie erhalten seit 2018 ein Stipendium und geben ihr Debüt im Rokokotheater an diesem Freitag, 20 Uhr. Gemeinsam mit den Heidelberger Philharmonikern gestalten sie ein Konzert mit Werken der churfürstlichen Hofmusiker Anton Dimler, Johan Wendling und Franz Danzi. Die Noten wurden exklusiv für dieses Konzert von der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik, die ihren Sitz am Schwetzinger Schlossplatz hat, rekonstruiert. zg

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