Schwetzingen

Kindergärten Pöltl will Eltern in schwieriger Zeit entlasten

Gebühren für April stunden

Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hatte die Landesregierung beschlossen, landesweit alle Schulen und Kindertagesstätten bis einschließlich 19. April zu schließen. Auch in Schwetzingen sind seit dem 17. März alle Einrichtungen zu . Nur die Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in so genannten systemrelevanten Berufen arbeiten, wird in Kindergärten und Schulen aufrechterhalten (siehe nebenstehende Reportage).

Um die Eltern in dieser schwierigen Zeit zu entlasten, wird die Stadt Schwetzingen den Einzug der Gebühren für die Kindergärten, Kindertagesstätten und Kernzeitbetreuung in den Grundschulen für den Monat April aussetzen. Dies betrifft nicht nur den städtischen Kindergarten Spatzennest sondern auch die Einrichtungen der freien und privaten Träger. Alle betroffenen Eltern erhalten dazu noch ein Schreiben.

Eine spürbare Soforthilfe

„Damit haben alle Schwetzinger Eltern im April eine sofortige spürbare finanzielle Entlastung“, betont Oberbürgermeister Dr. René Pöltl. Er weist allerdings auch darauf hin, dass mit der Aussetzung der Gebühren zunächst kein genereller Verzicht auf die Gebühren und Beiträge verbunden sei. „Der Gemeinderat und die Betreuungsträger werden gemeinsam nach Ende der Schließung eine Entscheidung über einen Erlass oder Teilerlass der Gebühren herbeiführen“, erläutert Dr. Pöltl.

Bereits jetzt arbeiten die Kommunen, das Land Baden-Württemberg und der Bund an einer gemeinsamen Lösung. Die Stadt informiert darüber, sobald weitere Erkenntnisse vorliegen und wünscht Kindern und Eltern, dass sie gut durch diese schwierige Zeit kommen. zg

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