Schwetzingen

Zonta-Club Wohltätigkeitsbasar und Informationen für Frauen

Gegen häusliche Gewalt

Der Zonta Club Schwetzingen veranstaltet am Freitag, 16. November, von 15 bis 19 Uhr und am Samstag, 17. November, von 10 bis 16 Uhr zum elften Mal seinen Wohltätigkeitsbasar. Im Palais Hirsch werden auf zwei Stockwerken warme Kleider, Schuhe, Accessoires, Bücher, Spielsachen, Haushaltgegenstände und vieles mehr zu günstigen Preisen angeboten. Der Erlös fließt ins lokale Projekt „Altersarmut und Frauen“ und die Schirmherrschaft hat OB Dr. René Pöltl übernommen.

Bei Projektleiterin Angela Bräunig in der Garage werden seit Monaten kleine Schätze abgegeben und in den Räumen des Diakonischen Werkes an der Hildastraße sichten und ordnen die Zonta-Frauen Kleidungsstücke nach Zustand und Größen. „Wir haben bereits jetzt eine schöne Auswahl an Kinder- und Frauenkleidung und auch das Angebot an Schuhen und ausgefallenen Handtaschen ist bemerkenswert. Es lohnt sich auf jeden Fall vorbeizuschauen“, sagt Bräunig.

Neuen Flyer entwickelt

Im Eingangsbereich des Palais Hirsch wird am Samstagvormittag von 10 bis 13 Uhr wieder ein Informationsstand des „Runden Tisches gegen häusliche Gewalt“ aufgebaut sein. Mitarbeiter des Generationenbüros, der Polizei und des Vereins „Frauen helfen Frauen“ aus Heidelberg informieren über ihre Arbeit und stellen den – mit Hilfe der Volkshochschule – neu entworfenen Flyer vor. Der „Runde Tisch“ hat im Informationsflyer alle Beratungsstellen aufgelistet, die mit dem Thema zu tun haben. Der Flyer wird in vielen Einrichtungen und Arztpraxen in der Region zur Mitnahme ausliegen.

Die Bekämpfung häuslicher Gewalt ist ein wichtiges Anliegen der Stadt und der Polizei. Eine schnelle und wirkungsvolle Maßnahme in dem System der Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen ist der als „Platzverweis“ bekannte polizeiliche Wohnungsverweis. Von häuslicher Gewalt bedrohte oder betroffene Personen können einen Wohnungsverweis erwirken. Als Folge muss der Täter oder die Täterin die Wohnung für einen bestimmten Zeitraum verlassen. 2018 wurde der Polizeivollzugsdienst schon zu einer Vielzahl von Einsätzen wegen häuslicher Gewalt gerufen – dabei wurden vier Wohnungsverweise verfügt.

Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind oder denen Gewalt droht, können vorübergehend in Frauen- und Kinderschutzhäusern unterkommen. Dies sind rund um die Uhr geöffnet. Das kostenlose Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen informiert rund um die Uhr unter 08000/11 60 16 darüber, welche Rechte Betroffene haben und wohin diese sich wenden können. Die Beratung ist anonym und kann in 15 Sprachen erfolgen. zg

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