Schwetzingen

Ehrhart-Schott-Schule Austausch mit italienischen Lehrern

Gegenbesuch fest geplant

„Erasmus+“ ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung internationaler Erfahrung in der Bildung und zum interkulturellen Austausch. Hierbei wird ausgewählten Bildungseinrichtungen die finanzielle Ausstattung für entsprechende Maßnahmen zugestanden. Der Ehrhart-Schott-Schule ist es gelungen, das aufwendige Bewerberverfahren zu bestehen und somit wurde sie im ersten Schritt mit Fördermitteln für die Mobilität von insgesamt sechs Lehrkräften bedacht. Zwischenzeitlich läuft unter Federführung von Studienrat Christopher Beier bereits die Bewerbung für den zweiten Schritt (Mobilität von Schülern).

Beier, unter anderem Vertrauenslehrer und Oberstufenberater am Technischen Gymnasium (TG) lernte bei seinem einwöchigen Austausch nach Finnland Monica Franca Gozzini Turelli, Schulleiterin an der Istituto di Istruzione Superiore Statale Lorenzo Gigli in Rovato im Norden Italiens, sowie zwei ihrer Lehrkräfte kennen. Sicher muss man hier von Liebe auf den ersten Blick – zumindest auf beruflicher Ebene –- sprechen. Anders ist es nämlich nicht zu erklären, dass am vergangenen Montag eine Delegation von insgesamt sieben Lehrern in Schwetzingen ankam, um mit dem ersten Besuch eine sicherlich lange und intensive Partnerschaft zu beginnen.

Zunächst stand der Spaziergang im Schlossgarten auf dem Programm, der den Gästen einige Superlative entlockte. Hier hospitierten die Gäste in zwei Kleingruppen in ausgewählten Klassen und sichteten verschiedene Unterrichtskonzepte in den Bereichen Holz, Mechatronik und Metall sowie in den Tabletklassen des Technischen Gymnasiums.

Unbegründete Sorgen

Im Übrigen stellte sich schnell heraus, dass die anfänglichen Sorgen wegen der vermeintliche Sprachprobleme vollkommen unbegründet waren. Drei der sieben Kollegen sprachen hervorragend Englisch und konnten somit zwischen Deutsch und Italienisch auch bei fachlichen Themen problemlos übersetzen. Darüber hinaus fungierten die Schüler Stefano Bulla und Christian Priviterades vom TG aufgrund ihrer Sprachkenntnisse als Dolmetscher.

Mit viel Leidenschaft für den Aufbau intensiver Beziehungen trat die Delegation die Rückreise an. Der Termin für den Gegenbesuch der ESS ist bereits geplante Sache. zg

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