Schwetzingen

Schimper-Gemeinschaftsschule 150 Kinder werden mit Computern versorgt

Gemeinsam im Einsatz für die Bildung

Mit einem „Hackathon“ der Bundesregierung fing alles an: Menschen machten sich Gedanken, wie man ausnahmslos alle Schüler in Zeiten der Schulschließung durch Corona digital erreichen und Onlineunterricht möglich machen kann. Denn eins war der Karl-Friedrich-Schimper-Gemeinschaft (KFS) sofort klar: Wir dürfen niemanden verlieren – alle sollen die gleichen Bildungschancen haben. So formuliert es Lars-Kristoffer Arnell für die Schule in einer Pressemitteilung.

Aus dem „Hackathon“ entwickelte sich rasend schnell ein Projekt, das von Eltern der KFS ins Leben gerufen und durchgeführt wurde. Per Crowdfounding und durch größere Geldgeber wurden Mini-PCs, Monitore und Zubehör finanziert. Dadurch sollte sichergestellt sein, dass alle Schüler ein passendes Endgerät haben, um am Onlineunterricht teilnehmen zu können.

Zusätzlich wurden Erklärvideos zur Installation und zum Umgang mit der Kommunikationsplattform Teams produziert, um den Schülern trotz Kontaktsperre die nötige Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Übergabe erfolgt teilweise in vorgesehenen Zeitfenstern vor der Schule oder wurden von den Klassenlehrern persönlich vorbeigebracht. Mittlerweile stehen die PCs bei den Schülern im Zimmer und werden intensiv genutzt.

„Ich bin sehr stolz auf die Eltern der KFS, die Kollegen und die vielen Unterstützer der Schule, denn es bedarf schon einer starken Gemeinschaft, um zirka 150 Schüler mit Rechnern zu versorgen“, sagt Christian DeMaria, Lehrer der KFS, über die große Aktion.

Die Schule ist all jenen dankbar, die sich für die Schüler eingesetzt haben, heißt es abschließend. Dazu gestalteten die Lehrer eine Collage aus Bildern. zg

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