Schwetzingen

Special Olympics Trotz Schneefalls gibt es Erfolge im Riesenslalom

Gemeinsam mit Spaß auf die Piste

Schwetzingen/Plankstadt.Nicht nur die Comenius-Schule vertrat die Farben der Region bei den Special Olympics, den olympischen Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung, in Todtnauberg/Schwarzwald (wir berichteten). Auch Gabor Szasz aus Plankstadt und Julius Demuth aus Schwetzingen wurden samt Coach und Delegationsleiter vom gemeinnützigen Verein Pro-Down Heidelberg e.V. (mit Sitz in Schwetzingen) zu den olympischen Winterspielen entsandt.

Gemäß dem Song der Special Olympics: „Ich gewinn, ich gewinn, egal ob ich Letzter, Erster oder Zweiter bin …“ nahmen zwei weitere Athleten aus der Region erfolgreich an den Special Olympics teil. Bei der Eröffnungsfeier im Kurhaus mit artistischen Programmpunkten, wurde das olympische Feuer entzündet. Dort präsentierten sich auch die Delegationen und Gabor sowie Julius trafen auf die anderen Sportler, unter anderem aus Schwetzingen, mit denen es auch gemeinsame Schnittpunkte in der Freizeit gibt, wie beispielsweise im Tanzkurs.

Für A-Gruppe qualifiziert

Sehr lange durfte der Abend jedoch nicht werden, hieß es doch am nächsten Morgen früh aufstehen. Nach dem Coach-Meeting um 8.30 Uhr begannen die Qualifikations-Wettbewerbe im Riesenslalom. Je nach Leistung werden die Athleten hierbei in drei Gruppen (A,B und C) eingeteilt. Die A-Gruppe besteht aus den leistungsstärksten Teilnehmern. Nachdem Julius Demuth mit der Startnummer 358 beim Hauptlauf die Silbermedaille in der Gruppe B gewann und bereits die Super-G-Quali in der Gruppe B für den kommenden Tag durchlaufen hatte, entschloss er sich spontan, im Anschluss auch noch die Qualifikation der A-Gruppe für den Super-G-Wettbewerb zu absolvieren.

Obwohl es am nächsten Tag schneite und die Sicht deshalb schlechter war, legte Julius Demuth einen guten Super-G-Lauf hin. Zum Schluss hieß es: zweiter Platz und Silber in Gruppe A. Bei der Athletendisco im Saal des Kurhauses konnten sich dann alle Teilnehmer als Gewinner fühlen und feiern. Und obwohl am Sonntag der Skicross-Lauf dann wegen zu schlechter Sicht abgesagt werden musste, fuhren die beiden Athleten, Julius mit zwei Silbermedaillen im Gepäck und Gabor getreu dem Olympischen Motto: „Dabei sein ist alles!“, glücklich nach Hause. zg

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