Schwetzingen

Grundrechte sind hohes Gut

In Deutschland kann jeder frei seine Meinung sagen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Viele Straftaten werden von Polizisten aufgedeckt und die Täter von den Gerichten verurteilt. Egal, mit welchem Problem Menschen Hilfe suchen, sie bekommen in der Regel das, was nötig ist. Wer krank ist, kann sich auf seine Versicherung verlassen und ihm droht nicht der Verlust seiner Existenz. Es gibt keinen Krieg und auf den meisten öffentlichen Veranstaltungen sorgen Securitys für Ordnung. Ja, es kann schon behauptet werden, dass Deutschland ein sicheres Land ist.

Alles das, wird aber von einigen Bürgern schon fast nicht mehr wahrgenommen. Sie reden nur noch von Terror, Gewalt und Angst. Die wirklich schlimmen Situationen kennen sie meistens nicht. Umstände, die in Ländern herrschen, in denen Krieg ist, Frauen unterdrückt und geschlagen werden und Kinder nicht zur Schule gehen können, teils schwer arbeiten müssen, damit die Familie überleben kann. Dies führt dazu, dass viele von dort flüchten und in ein sicheres Land kommen, indem sie in Frieden leben können und ihre Kinder eine Chance auf Bildung haben.

Während jeder Deutsche mit Grundrechten aufgewachsen ist, wissen die Einwanderer noch nicht einmal, dass es solche Rechte gibt. Dazu zählt nicht nur die körperliche Unversehrtheit, sondern auch die Entfaltung der Persönlichkeit und vor allem das Recht auf Bildung.

Für die Flüchtlinge ist – im Gegensatz zu dem, was sie in ihrer Heimat erleben mussten – Deutschland sicher. Das wissen diejenigen Frauen, die regelmäßig zum Schwetzinger Frauencafé an den Schlossplatz kommen und dabei jede Menge lernen, nach diesem Vortrag sicher noch mehr zu schätzen.

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