Schwetzingen

Helfen mehr Mülleimer?

Archivartikel

Katja Bauroth ärgert die wilde Entsorgung von Hundekotbeuteln

Das ist doch Sch...! Entschuldigen Sie, liebe Leserinnen und Leser, aber an dieser Stelle muss das mal so deutlich gesagt werden. Als uns eine Leserin dieses Foto (unten) geschickt hat, habe ich mit dem Kopf geschüttelt. „Seit einigen Wochen entsorgt ein Hundebesitzer seine gefüllten Hundekotbeutel wöchentlich unter einem Baum in Höhe der Sternallee 100 im Schälzig. Zettel mit der höflichen Bitte um Entsorgung im eigenen Müll wurden nicht beachtet beziehungsweise entfernt“, schreibt die Leserin, die das aktuelle Beweisbild mitlieferte und ergänzte: „Bisher war immer ein Anwohner bereit, die Hundekotbeutel in seinen Müll zu werfen.“ Danke hierfür!

Schade, dass es immer wieder Zeitgenossen gibt, die zwar vor der eigenen Haustür kehren mögen, ihren Dreck aber gern vor anderen Türen ablegen – und vor anderen Türen heißt für mich auch im öffentlichen Raum, denn genau genommen ist dieser auch „meine“ Tür. Warum nimmt er seinen Dreck nicht einfach mit und entsorgt es in der eigenen Mülltonne zu Hause?

Mag sein, dass die Stadt an manchen Stellen ein paar Mülleimer mehr vertragen könnte, um die Hemmschwelle des willenlosen Entsorgens zu erhöhen, so dies denn überhaupt helfen würde. Zumindest wäre es einen Versuch wert: Denn wer schon mal in der Schweiz unterwegs war, stellt fest, dass dort in Städten und Gemeinden recht viele Mülleimer im öffentlichen Raum hängen und die Straßen sehr viel sauberer sind als in Orten bei uns.

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