Schwetzingen

Sängerbund-Freundeskreis Kurzweiliger Kappennachmittag mit Gesang und lustigen Büttenreden

Hier geht’s Schlag auf Schlag

Archivartikel

In der gut gefüllten Narrenstube der Schwetzinger Carneval-Gesellschaft (SCG) im Bassermann-Vereinshaus feierten die Senioren des Sängerbund-Freundeskreises Fasnacht. Zum Kappennachmittag war der Saal schön geschmückt und bei Kaffee, Kuchen, Brot, Worscht und Woi rief Renate Schnitzer bei der nächsten Bütt: „Lossen mir’n roi!“

Oskar Hardung meinte zum Auftakt zu der gut behüteten Senioren-Narrenschar zu dieser ökumenischen Sitzung – also Mitglieder und Nichtmitglieder: „Beim Fasching im Sängerbund griegt jeder Narr un Närrin ä Kapp, do wackle die Wänd do geht’s heit rund, mir sinn luschdisch un des net so knapp.“

Ein-Frau-Elferrat, Sängerbund- „Obernärrin“ und Sitzungspäsidentin Renate Schnitzer leitete zum Programm über. Die 70-köpfige Seniorenschar stimmte unter Begleitung des Duos „KaOs“ zwei Faschingslieder an. Die „fesche Lola“ (auch Tanzmariechen, jedoch ohne Spagat) alias Renate Schnitzer hatte wieder einige Fragen wie, was und wer sie den eigentlich sei, und was bilden die sich überhaupt ein? Danach Musik „Schöne Maid“ und Rosi Bieg stand in der Bütt mit „Die Hirschacker Fasenacht“. Es ging Schlag auf Schlag und die Christel (von der Post) war die nächste Bütten-Rednerin. Applaus – Jahresorden – Aus- und Einzug für Michael Hardung, der sich gekonnt der Erschaffung des Menschen aus einem Lehmklumpen widmete.

Wohnraumsituation beleuchtet

Renate Schnitzer hatte den Jahresorden Oskar Hardung gewidmet und mit großem Beifall dem Schlagzeuger des „Duos KaOs“ überreicht. Ein dickes Dankeschön ging auch an Karl Dittes, dem zweiten Part der Band am Akkordeon.

Rosi Bieg machte vor allem den Männern deutlich was sie so im Alter alles erwartet. Dann erhielt Jutta Greulich für besondere Leistungen beim „Plakatebabben“ den „Plakate-Babb-Orden“. Auch Jochen Stolpmann wurde mit dem Getränkewart-Entsaftungsorden unter großem Helau und Ahoi ausgezeichnet. Danach meinte die Kapelle, es gäbe „kein Bier auf Hawaii“ und Inge Wehe machte sich Gedanken, wo die Kirchen das Geld verstecken. Helmut Koranda brachte gekonnt einen Gesangbeitrag.

Natürlich durfte eine Polonaise auch nicht fehlen und so flogen in „Blankenese die Löcher aus dem Käse“. Frigga Jacob stieg wie schon seit Jahren in Bütt und hatte ein dickes Danke für die Stadt mitgebracht: Sie freue sich, dass sie jetzt als betagte Dame in zehn Jahren „schon“ eine der neuen Schwetzinger Wohnungen in Aussicht hätte. Renate Schnitzer verteilte schließlich noch an alle Helfer Jahresorden.

Mit dem gemeinsam gesungenen „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und einem Tänzchen ging ein kurzweiliger und schöner Faschingsnachmittag zu Ende. zg

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