Schwetzingen

Brauchtum Zahlreiche Kinder tragen bei den Martinszügen fröhlich singend das Licht der Barmherzigkeit in die Gemeinden

„Hier unten leuchten wir . . .“

Archivartikel

Region.Die Menschen gedachten am Martinstag einem Heiligen, dem Bischof Martin von Tours, der einst einen Teil seines Mantels einem frierenden Bettler schenkte. Kinder zogen durch die Straßen, trugen Laternen und sangen Lieder. An der Spitze der Umzüge befand sich meist ein Reiter, der den barmherzigen Bischof verkörpern sollte.

Wie sehr ein wärmender Mantel einem Menschen helfen kann, das wurde bei den klirrenden Temperaturen des Montags mehr als deutlich. Doch die Kinder ließen sich auch von den fast schon winterlichen Bedingungen nicht abhalten, mit ihren bunten Laternen und fröhlichen Liedern für emotonale Wärme in den Gemeinden zu werben.

Dabei ist es in den Orten der Kurpfalz Brauch, die Legende des Heiligen nachzuspielen, wie Bischof Martin sich Barmherzig gegenüber dem Bettler zeigte. Ein starkes Bild, das scheinbar nie an Kraft verliert. Dazu erklangen fröhliche Lieder wie „Ich geh’ mit meiner Laterne“. ras

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