Schwetzingen

Hintergrund zur Rechtslage

Dieser Prozess richtet den Fokus auf die sogenannten „verbotenen Gegenstände“, also einen Bereich des Waffengesetzes, der möglicherweise vielen unbekannt ist oder als unbedeutend gerne vernachlässigt beziehungsweise gänzlich nicht beachtet wird. Dabei handelt es sich bei den Verstößen um Straftaten und nicht „nur“ um Ordnungswidrigkeiten.

Die Rechtslage ist dabei recht eindeutig. Der Besitz und/oder das Führen von „verbotenen Gegenständen“ sind grundsätzlich strafbar. Das heißt, auch wenn eine solche Waffe ausschließlich zu Hause im Vitrinenschrank als Ausstellungsstück gezeigt wird oder unbeachtet in einer Schublade liegt, stellt dies einen strafrechtlich relevanten Verstoß dar.

Doch welche Waffen sind darunter zu verstehen? Eine vollständige Auflistung kann hier nicht erfolgen. Vielmehr gilt es, das Augenmerk auf Gegenstände zu richten, die im Alltag am ehesten vorkommen. Das sind neben den bereits erwähnten Schlagringen diverse Messerarten wie Springmesser, Totschläger und Stahlruten, aber auch Wurfsterne und Nun-Chakus (Würgehölzer).

Die komplette Aufstellung ist aus einem Flyer des BKA ersichtlich und kann im Internet eingesehen werden. Um keine böse Überraschung zu erleben, kann jeder in seinem persönlichen Bereich, etwa dem seiner jugendlichen Kinder, entsprechende Überprüfungen vornehmen sowie die Problematik in erzieherischen Gesprächen erörtern. guefi

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