Schwetzingen

Mozartgesellschaft Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim kommt mit Solistin Sybille Mahni / Feierliche Reminiszenz

Hornkonzert zum 50. Geburtstag

Die Mozartgesellschaft Schwetzingen bereichert seit 50 Jahren das kulturelle Leben in der Spargel- und Festspielstadt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl gibt es am Montag, 29. April, um 19.30 Uhr im Mozartsaal des Schlosses ein Jubiläumskonzert. Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim tritt mit Dirigent Timo Handschuh und Solistin Sibylle Mahni (Horn) auf. Professor Dr. Jörg Krämer hält einen Festvortrag.

„Nahezu auf Anhieb beschert die Schwetzinger Mozartgesellschaft den musikfreundlichen Kurpfälzern ein Programm, nach dem sie – so behaupten sie – schon seit Jahren geradezu lechzen. Das Angebot, das die Gesellschaft diesen Musikfreunden unterbreitet, kann schwerlich übertroffen werden. Es stellt ausgesprochene Spitze dar. Ob man den mutigen Verantwortlichen dafür danken sollte? Man sollte sie geradezu bewundern. Ihre Arbeit und ihren strahlenden Optimismus dazu.“ (Schwetzinger Zeitung 6. Juni 1969)

In einer Reminiszenz an das erste Konzert der Mozartgesellschaft wird 50 Jahre nach der Gründung des Vereins am Montag, 29. April, um 19.30 Uhr im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses zum Geburtstag aufgespielt. „Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang der Baden-Württemberg Stiftung für ihre Förderung“, so Angela Bräunig von der Mozartgesellschaft in einer Pressemitteilung.

International gefragt

Damals wie heute steht Mozarts Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur KV 417 und dessen „Haffner-Sinfonie“ KV 385 auf dem Programmzettel. 1969 ließ es sich Gründungsvater Dr. Richard Treiber nicht nehmen, selbst zu dirigieren. Interpreten von heute sind das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung seines Chefdirigenten Timo Handschuh, der bereits seit 2013 mit dem für seine außergewöhnliche Homogenität bekannten Klangkörper arbeitet.

Als Solistin konnte Sibylle Mahni gewonnen werden. Die international gefragte Hornistin trat bereits mit einer Vielzahl bedeutender Orchester auf, wie beispielsweise dem SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchener Sinfonikern und der Britten Sinfonia. 2017 wurde sie zudem als Professorin an die Hochschule für Musik Würzburg berufen.

Die Referenz an Mozart, den Namensgeber der Gesellschaft, übernimmt Prof. Dr. Jörg Krämer, ein exzellenter Kenner der Musik- und Theaterkultur des 17. bis 19. Jahrhunderts. Sein Vortrag „Lorenzo Da Ponte – Mozarts Meisterlibrettist“ beleuchtet Da Pontes Bedeutung für den großen Komponisten, war doch die Zusammenarbeit der beiden ein Glücksfall für die Operngeschichte. Dem Venezianer verdanken wir einige der besten Opernlibrettis, die je geschrieben wurden. zg

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