Schwetzingen

Runder Tisch Asyl Integrationsmanager werden installiert / Stellen werden finanziell gefördert / Anschlussunterbringung von Flüchtlingen gewährleistet

Hotel Atlanta künftig in städtischer Hand

Archivartikel

Die Mitglieder des Runden Tisches Asyl trafen sich, um sich über die aktuellen Themen im Bereich der Flüchtlingsarbeit und Integration auszutauschen. Der städtische Integrationsbeauftragte Markus Wallenwein berichtete, dass zum 1. Oktober zwei Integrationsmanager das so genannte "Fallmanagement" in Schwetzingen übernehmen werden, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadt. Diese Integrationsmanager sollen - ähnlich wie die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit - den Flüchtlingen konkrete Hilfestellung bei der Integration in den Alltag und den Arbeitsmarkt bieten. Zu diesem Zweck hat die Stadt mit der Liga der Wohlfahrtsverbände, speziell mit der Diakonie und der Caritas, eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Das Büro wird in der Heidelberger Straße 1 in Schwetzingen sein, die Büroleitung übernimmt Markus Wallenwein. Die Stellen werden aus dem "Pakt für Integration" finanziell gefördert, den das Land Baden-Württemberg und die Kommunalen Landesverbände geschlossen haben. Insgesamt stehen den Kommunen in den Jahren 2017/18 jeweils 160 Millionen Euro für die Beschäftigung von Integrationsmanagern zur Verfügung.

Die Stadt übernimmt zum 1. Oktober das Hotel Atlanta vom Rhein-Neckar-Kreis. Neben der Anschlussunterbringung der Flüchtlinge sollen dort auch von Obdachlosigkeit bedrohte Personen eine Bleibe finden. Zum 1. Oktober wird ein Hausmeister in Vollzeit seine Arbeit aufnehmen. Zurzeit gibt es im Gebäude noch kleinere Reparatur- und Reinigungsarbeiten, welches das Landratsamt ausführen lässt, unterstützt vom städtischen Bauhof, heißt es weiter.

Verabschiedung zum Studium

Mitte September hatten Jamila Djouhri und Hasibe Duran ihren letzten Arbeitstag bei der Stadt Schwetzingen. Beide leisteten ihren Bundesfreiwilligendienst im Büro von Markus Wallenwein und waren - auch durch ihren eigenen Migrationshintergrund - eine echte Unterstützung für den Integrationsbeauftragten. So halfen sie tatkräftig in den schulischen Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder und waren auch mit der Koordination der Treffen des Arbeitskreises Asyl betraut. Bürgermeister Steffan, Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel und Markus Wallenwein dankten den beiden für anderthalb Jahre Hilfe und wünschten für das jetzt anstehende Studium der Sozialen Arbeit alles Gute. zg

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