Schwetzingen

Dachdecker Arbeit wandert in die frühen Morgenstunden

Hut schützt vor der Sonne

Auf Dächern können im Sommer gut 90 Grad Celsius herrschen. Aber diese Arbeiten müssen dennoch gemacht werden, erklärt Eva Meisel, Geschäftsführerin des Landesinnungsverbands des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg. „Die aktuelle Situation ist nichts Neues für die Dachdeckerbetriebe, denn es gibt jedes Jahr sehr heiße Tage“, sagt Meisel, „gut ausgebildete Mitarbeiter haben gelernt, damit umzugehen und sich entsprechend zu sichern und zu schützen.“

Die Arbeitszeit wird deshalb in den frühen Morgen gelegt, wenn die Luft noch kühler ist. „Verantwortungsbewusste Unternehmer berücksichtigen die Hitze in der Planung, schützen ihre Mitarbeiter und stellen kostenfrei Getränke zur Verfügung“, sagt Meisel. Die Regelungen bleiben den Firmen überlassen, da es grundsätzlich den Unternehmern und den Mitarbeitern überlassen ist, wie sie für ihren Betrieb richtig mit der Situation umgehen, sagt Meisel.

Wichtig sei dabei immer, sich richtig vor der Sonne zu schützen. Tipps gibt es daher von Seiten der Berufsgenossenschaft: Strohhut, Sonnenschutz, die richtig Kleidung und Getränke sind bei diesen Temperaturen das A und O, um den Körper zu unterstützen. vas

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