Schwetzingen

Ich bin einzigartig

Archivartikel

Caspar Oesterreich verrät zum Abschied ein Geheimnis

Das sind die letzten Zeilen, die ich als Volontär der Schwetzinger Zeitung schreibe. Die Ausbildung zum Redakteur ist abgeschlossen und im Juli starte ich als Reporter beim Südhessen Morgen in einen aufregenden neuen Lebensabschnitt.

Das heißt jedoch nicht, dass es hier in Schwetzingen nicht aufregend war – im Gegenteil. Es war eine anstrengende, herausfordernde, stressige aber auch sehr tolle Zeit. Es ist die Wahrheit, wenn ich sage, dass ich hier in den ersten drei Monaten mehr gelernt habe als im ganzen Studium. Naja, vielleicht nicht mehr, aber ich konnte mir Wissen aneignen, das auch wirklich zu gebrauchen ist.

Für Ihr Interesse an meinen Beiträgen sage ich an dieser Stelle Danke und verrate noch ein kleines Geheimnis – damit ich Ihnen auch in Erinnerung bleibe. Nicht als Caspar Oesterreich, sondern als Caspar Kingrimursel Oesterreich. Ja, Sie haben richtig gelesen: Nicht nur mein Vor- und Nachname sind schon etwas speziell – der Zweitname toppt alles. Zu verdanken habe ich das der Begeisterung meines Vaters, der die mittelhochdeutsche Lektüre – allem voran Wolfram von Eschenbachs Parzival – mit Hingabe studierte. Meinen beiden Schwestern hat er es übrigens auch angetan, sie heißen mit Zweitnamen Orgeluse und Herzeloyde.

Früher fand ich das ziemlich peinlich, aber heute sehe ich das positiv: So wie ich heißt mit ziemlicher Sicherheit niemand anderes auf der Welt. Ich bin einzigartig und so bleibe ich Ihnen auch hoffentlich in Erinnerung.

 
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