Schwetzingen

„Earth Hour“ Ein Zeichen für den Klimaschutz

Im Schloss gehen die Lichter aus – für eine Stunde

Eine Stunde lang wird es am Abend des 28. März dunkel werden. Anlässlich der weltweiten „Earth Hour“ soll in zahlreichen Städten in Deutschland und auf dem ganzen Globus am Samstag das Licht ausgeschaltet werden – auch bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Im Schloss Schwetzingen geht daher von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung aus.

Die Schlossverwaltungen haben dabei die klare Unterstützung des Landes: Der verantwortliche Umgang mit Ressourcen, Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt wurde als zentrale Aufgaben der nächsten Jahre definiert, heißt es in einer Pressemitteilung. Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Aktuell steht die Corona-Epidemie mit all ihren Auswirkungen auf unser Leben, unsere Wirtschaft und unsere gesamte Gesellschaft im Mittelpunkt. Das ist wichtig und richtig so. Doch der Klimaschutz bleibt eine wesentliche Herausforderung für uns alle. Deshalb beteiligen wir uns auch in diesem Jahr an der Earth Hour: Wir schalten das Licht bei sechs Monumenten aus und setzen damit ein Zeichen für den Klimaschutz.“

Die „Earth Hour“ wurde 2007 vom WWF in Australien ins Leben gerufen und findet seither immer im März statt. Die erste Aktion sollte dazu dienen, die Emissionen der Stadt Sydney innerhalb von zwölf Monaten zu reduzieren. Damals bildete die „Earth Hour“ den Beginn der Umweltschutzaktion. Schon ein Jahr nach Beginn der Aktion erreichte die „Earth Hour“ 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. In den vergangenen Jahren schrieb „Earth Hour“ Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion: Mehr als 180 Ländern machten damals mit. zg

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