Schwetzingen

Geschäftsleben AOK legt Zahlen zu Schwangerschaftsdiabetes vor

Immer mehr Betroffene

Die Vorfreude auf ein Kind ist in einer Schwangerschaft sehr hoch. Wie die neuen Zahlen der AOK zeigen, leiden Schwangere zunehmend unter Schwangerschaftsdiabetes. Die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Anteil betroffener Frauen, seit 2013 angestiegen ist. Waren es damals 11,3 Prozent der bei der AOK Baden-Württemberg versicherten Frauen, so stieg dieser Anteil bis 2017 auf 13,2 Prozent an – eine Zahl, die praktisch identisch ist mit einer im Ärzteblatt veröffentlichten Studie über Schwangerschaftsdiabetes in ganz Deutschland. Der Anteil der betroffenen Frauen ist im Alter zwischen 45 und 49 Jahren am höchsten.

Die beste Methode, eine Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist der Glukosetoleranz-Test. Dieser wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche angeboten und im Mutterpass dokumentiert. Die Kosten werden von der AOK für ihre Mitglieder übernommen. Der Blick speziell auf den Rhein-Neckar-Kreis zeigt, dass die Anzahl der Fälle von Schwangerschaftsdiabetes angestiegen ist. Waren deswegen 2013 noch 137 bei der AOK versicherte schwangere Frauen in Behandlung, so erhöhte sich diese Zahl zuletzt auf 231.

Für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die bei der AOK Baden-Württemberg versichert sind, kann die Teilnahme am Facharzt-Programm Diabetologie hilfreich sein. Darin ist eine Abstimmung zwischen Hausarzt, Frauenarzt und Diabetologe vorgesehen. zg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional