Schwetzingen

Aufbruch 2016 Othmar Unterlöhner spricht über Zahlen und Fakten

„Immigration kostet 50 Milliarden Euro“

Archivartikel

„Aufgrund der Immigration erhöht sich die jährliche Steuerlast jedes deutschen Steuerzahlers im Schnitt um 1250 Euro“, erklärte Othmar Unterlöhner auf der gut besuchten Mitgliederversammlung der Initiative Aufbruch 2016. Der Ingenieur aus Heidelberg referierte über Zahlen und Fakten, also über die volkswirtschaftlichen Kosten der Immigration, und stellte fest, dass eine Familie mit Doppelverdienern jedes Jahr zusätzlich mit 2500 Euro belastet werde, heißt es in einer Pressemitteilung.

Drei unabhängige Wirtschaftsinstitute, fuhr der Referent fort, hätten errechnet, dass die Immigration pro Jahr einen Betrag von 50 Milliarden Euro verschlingen würde. Bundesregierung und Landesregierungen bemühten sich nach Kräften, diese Zahl zu verschleiern: „Kein Wunder, denn 50 Milliarden Euro machen über 15 Prozent des Bundeshaushalts aus. Es gibt nur ein Ministerium, das über einen höheren Etat verfügt“, behauptete er.

Dringend für Aufbau benötigt

Die direkten Kosten der Immigration, also die unmittelbaren Zuwendungen, betonte Unterlöhner, lägen zwischen 20 und 25 Milliarden Euro. Sie gingen überwiegend an junge Männer aus Entwicklungsländern, die in ihrer Heimat dringend für den wirtschaftlichen Aufbau benötigt würden. Er zitierte den Philosophen Reinhard Merkel. Der bezeichne es als ein moralisches Desaster, dass in einer grotesken Asymmetrie einer winzigen Minderheit von Immigranten umfangreiche Unterstützung geboten werde, während die riesige Mehrheit der Armen und Schwachen – also diejenigen, die keine Schlepper bezahlen könnten – weiterhin mit Almosen abgespeist werde. „Zur Erläuterung: Der gesamte Etat des Bundesministeriums für Zusammenarbeit und Entwicklung beträgt 8,5 Milliarden Euro.“

Das Schweigen der Parteien, der Kirchen, der privaten Medien sowie der öffentlich-rechtlichen Anstalten zu diesem moralischen Versagen, so der Referent, lasse darauf schließen, dass jede dieser Gruppierungen aus dieser verantwortungslosen Politik ihren Nutzen ziehen könne. Aus Eigeninteresse nähmen sie die langfristigen Schäden in Kauf, die diese unvertretbare Asymmetrie in den Herkunftsländern der Einwanderer bewirken würde.

„Damit“, ergänzte Unterlöhner, „sind wir bei den indirekten Kosten der Immigration. Sie resultieren aus all den finanziellen Aufwendungen, die in diesem Zusammenhang aufzubringen sind, und ergeben zusammen mit den direkten die volkswirtschaftlichen Kosten. Diese indirekten Kosten liegen schätzungsweise zwischen 25 und 30 Milliarden Euro.“ Nutznießer der Steuermilliarden seien neben den Immigranten dabei in erster Linie die kirchlichen Wohlfahrtsorganisationen Caritas und Diakonie. Doch auch andere Gruppen profitierten von der „Flüchtlingsindustrie“, zum Beispiel „Pro Asyl“, Anwälte, Hausbesitzer und Vermieter, Pädagogen, Psychologen, Sozialarbeiter und viele andere.

Der ökonomische Irrsinn dieser absurden Asymmetrie, schloss Unterlöhner, werde durch eine Warnung David Beasleys, des Geschäftsführers des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, verdeutlicht: „Seiner Schätzung nach kostet es 50 Cent am Tag, einen geflüchteten Syrer in Syrien oder in der Region zu ernähren. Nach einer Flucht nach Deutschland müssten für denselben Syrer 100 Euro am Tag aufgebracht werden, 100 Euro, die für die Hilfe vor Ort begreiflicherweise nicht mehr zu Verfügung stehen.“ zg

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